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Endlich Klarheit: Teams begrüßen Kooperations-Urteil der FIA

Die Teams sind sich einige darüber, dass die FIA am Sonntag ein vernünftiges Urteil gefällt hat - Andernfalls hätten die Kosten in der Königsklasse explodieren können

(Motorsport-Total.com) - Am Sonntag traf der Automobil-Weltverband (FIA) ein Urteil im Hinblick auf Kooperationen zweiter Teams innerhalb der Formel 1 (Hier nachlesen!). Unter anderem ging es dabei um Windkanalnutzung und den Austausch von Teilen. In diesem Zusammenhang wurde auch immer wieder die Partnerschaft zwischen Ferrari und Formel-1-Neuling Haas genannt - obwohl diese in der Anfrage von Mercedes nie explizit genannt wurde. Die Silberpfeile hatten die FIA um eine Präzisierung der Regeln gebeten.

Toto Wolff

Toto Wolff und Co. sind mit der Entscheidung der FIA extrem zufrieden Zoom

"Es wird so viel darüber gesprochen, was es für Haas und Ferrari bedeutet", erklärt Teamchef Toto Wolff und ergänzt: "Um das noch einmal zu betonen: Wir haben die FIA um Klarstellung darum gebeten, was wir in Zukunft tun können. Wir sehen uns nach einer Partnerschaft mit einem Team um, das bei uns Motorenkunde ist, um uns im Aero-Bereich zu optimieren. Wir waren nicht uns nicht ganz sicher, denn die Regeln waren etwas vage."

"Ich bin zufrieden, denn die Entscheidung der Stewards verschafft uns Klarheit. Das war der Sinn dahinter", erklärt Wolff und ergänzt im Hinblick auf Ferrari und Haas: "Ich denke nicht, dass sie außerhalb der Regeln gearbeitet haben. Ich denke, dass Ferrari und Haas die Regeln richtig interpretiert haben. Uns ging es auch gar nicht um die Vergangenheit, wir wollten Sicherheit für die Zukunft haben."

Keine Konsequenzen für Red Bull

Tatsächlich kommt das Urteil der FIA nicht nur bei den Silberpfeilen gut an. Auch Red Bull begrüßt die Entscheidung und erklärt in Person von Teamchef Christian Horner: "Ich habe den Report der Stewards nur kurz gesehen, aber es scheint so, dass sie verantwortungsbewusst entschieden haben. Es ist gut, dass wir jetzt Klarheit haben. Denn alle Regeln, die schwammig formuliert sind, kosten in der Regel Geld."


Fahrerbekanntgabe von Haas

"Ich denke, dass es gut ist, einige dieser Schlupflöcher zu schließen", so Horner. Außerdem erklärt er, dass die Entscheidung keine Auswirkung auf die Zusammenarbeit zwischen Red Bull und dem eigenen Juniorteam Toro Rosso haben wird. "Es hat keinen Einfluss darauf, wie wir bis heute zusammengearbeitet haben. Toro Rosso hat seinen eigenen Windkanal und seine eigene Aerodynamikabteilung", erklärt Horner.

"Ich denke, dass es gut ist, einige dieser Schlupflöcher zu schließen." Christian Horner

"Ihre Operation ist komplett unabhängig. Das einzige Bauteil, das wir teilen, ist das Getriebe. Es wird sich in Zukunft also nichts an der Beziehung zwischen Red Bull und Toro Rosso ändern", stellt Horner klar. Bis einschließlich 2009 verwendete Toro Rosso noch Chassis von Red Bull, erst seit 2010 tritt das Team aus Faenza als komplett eigenständiger Konstrukteur auf.

Kein "Wettrüsten" in der Formel 1

Auch Williams-Chefingenieur Rob Smedley begrüßt das Urteil. "Ich denke, das es gut ist, dass die Mehrdeutigkeiten jetzt beseitigt wurden. Ich denke, dass das signifikant für die Formel 1 ist", erklärt Smedley und ergänzt: "Wir respektieren die Entscheidung der Stewards wie immer. Sie haben ein Schlupfloch beseitigt, das definitiv sehr kostspielig gewesen wäre. Es hätte dann wieder zu einem Wettrüsten kommen können."


Fotostrecke: GP Abu Dhabi, Highlights 2015

Im Hinblick auf Ferrari und Haas erklärt Smedley: "Sagen wir mal so: Einige haben einen Vorteil daraus gezogen und andere nicht. Jetzt haben wir wenigstens Klarheit." Insgesamt wurde das Urteil bei allen Teams gut aufgenommen - übrigens auch bei Ferrari selbst. Teamchef Maurizio Arrivabene bezeichnet die Entscheidung der Stewards als "absolut in Ordnung."

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