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FIA-Urteil liegt vor: Keine Strafe für Ferrari/Haas, aber...

Die FIA hat sich zur Anfrage des Mercedes-Teams geäußert: Keine Strafe für die Kooperation zwischen Ferrari und Haas, aber Klarstellung für die Zukunft

(Motorsport-Total.com) - Das mit Spannung erwartete Urteil des Automobil-Weltverbands (FIA) bezüglich der von Mercedes gestellten Anfrage zu technischen Kooperationen zwischen Formel-1-Teams liegt vor. Demnach gibt die Zusammenarbeit zwischen Ferrari und dem nächstjährigen Kundenteam Haas auf dem Gebiet der Aerodynamik keinen Anlass für eine Strafe.

FIA

Die FIA setzt klare Grenzen für die Kooperation zwischen Formel-1-Teams Zoom

Im achtseitigen Urteil der FIA-Kommissare Garry Connelly, Steve Stringwell, Derek Warwick und Khaled Bin Shaiban heißt es: "Nach Untersuchung der uns zugetragenen Berichte - Auditberichte der Teams eingeschlossen - bestätigen die Kommissare, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass die Wettbewerber sich nicht innerhalb der Vorgaben von Anhang 6 und 8 bewegt hätten, da sie vor dem heutigen Datum interpretiert wurden."

Unabhängig davon macht die FIA deutlich, dass einige Dinge, zu denen Mercedes angefragt hat, durchaus erklärungsbedürftig sind. So hat sich ein neu in die Formel 1 einsteigendes Team bereits ab dem Zeitpunkt, ab dem es von der FIA als Teilnehmer akzeptiert ist, an die Regeln wie Windkanalnutzung zu halten.

Im Klartext: Künftig ist eine derart enge technische Kooperation wie jene zwischen Ferrari und Haas verboten - und wird demzufolge künftig geahndet. Der Weltverband will damit weitere Konfusion zu diesem Thema vermeiden.

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