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Ecclestone und sein geliebter Medaillenregen

Bernie Ecclestone hält an seiner Medaillenidee für die Formel 1 fest: Künstliche Bewässerung der Strecken als zusätzliches Spannungselement

(Motorsport-Total.com) - Bernie Ecclestone will seinen Formel-1-Zirkus noch spektakulärer machen. Der 80-jährige Brite ist ein Fan von Showelementen, die zwar sportlich fragwürdig, aber wirksam sind. Vor einigen Monaten brachte der Formel-1-Boss die Idee ins Spiel, angesichts zu weniger Überholmanöver könnten die Piloten während eines Rennens mehrfach eine Abkürzung benutzen. Dieser Gedanke wurde fast ausschließlich belächelt, kaum ernst genommen.

Bernie Ecclestone will mehr Rutschgefahr auf den Strecken sehen

Ecclestone lässt jedoch nicht locker. In einem Interview auf 'formula1.com' macht er erneut Werbung für seine Medaillenidee. "Ich bleibe dabei", so der mächtige Vermarkter. "Lasst uns lieber Medaillen vergeben anstatt Punkte zu verteilen. Die Piloten wollen Siege und fahren nicht für zweite, dritte oder vierte Plätze. Wir sollten also ein System haben, in dem Siege zählen."

Ecclestone möchte für die ersten drei Plätze im Grand Prix Gold, Silber und Bronze verteilen, die Weltmeisterschaft anhand eines Medaillenspiegels vergeben. "In der vergangenen Saison hätte das prächtig funktioniert. Vettel und Alonso hätten nach dem letzten Rennen jeweils fünf Goldmedaillen gehabt, außerdem die jeweils gleiche Anzahl von Silber und Bronze. Vettel hätte es geschafft, weil er mehr vierte Plätze hatte. Das nenne ich mal einen Thriller!"

Ecclestone hat weitere Ideen. Die künstliche Bewässerungen von Rennstrecken gehört zu seinen Favoriten. "Bei trockenen Bedingungen gibt es wegen des Gummis auf der Fahrbahn wirklich nur eine Ideallinie, im Regen sieht die Sache aber anders aus. Die spannendsten Rennen gibt es immer dann, wenn es nass wird. Also lasst uns Regen machen", sagt der Brite. Tanzen möchte er dafür nicht.

"Es gibt Rennstrecken mit Systemen für eine künstliche Bewässerung. Solche Anlagen könnte man an vielen Strecken installieren", erklärt Ecclestone. "Warum sollte man es nicht mal mitten im Rennen regnen lassen? Zwischendurch für 20 Minuten oder mal in den letzten zehn Runden - vielleicht mit einer Vorwarnung zwei Minuten vorher. Spannung wäre garantiert und die Bedingungen für alle Fahrer gleich."

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