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Dennis: Fernando Alonso hat nicht um Bevorzugung gebeten

Fernando Alonso und Jenson Button gehen bei McLaren als gleichberechtigte Piloten in die Formel-1-Saison 2015 - Spanier hat im Vertrag nicht um Bevorzugung gebeten

(Motorsport-Total.com) - Eigentlich ist es Fernando Alonso gewohnt, in seinem Team die klare Nummer eins zu sein. Bei Ferrari und Renault ließ der Spanier fast nie Zweifel daran aufkommen, dass er innerhalb des Teams den Ton angibt. Nur 2007 bei McLaren war es ein gewisser Lewis Hamilton, der sich nicht mit der Rolle der Nummer zwei hinter Alonso zufriedengeben wollte. Der daraus resultierende "Krieg der Sterne" ist bis heute legendär.

Fernando Alonso, Ron Dennis

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Da liegt die Vermutung nahe, dass der Spanier sich seinen Nummer-eins-Status in seiner zweiten Amtszeit bei McLaren vertraglich hat zusichern lassen, um ähnliche Probleme wie vor acht Jahren zu vermeiden. McLaren-Boss Ron Dennis erklärt allerdings, dass an diesen Gerüchten überhaupt nichts dran ist und antwortet auf die Frage, ob Alonso und Jenson Button gleichberechtigte Piloten seien: "Absolut."

"Fernando hat nicht einmal darum gebeten. Es war genau das Gegenteil. Er hat gesagt: 'Ich akzeptiere Gleichberechtigung.' Er hat nie darum gebeten, dass auch nur eine einzige Sache vertraglich festgehalten wird", sagt der 67-Jährige und ergänzt: "Niemand hatte je einen vertraglich zugesicherten Vorteil. Kein Fahrer in der Geschichte von McLaren hatte je so eine Klausel in seinem Vertrag."


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Eine ehrenwerte Einstellung, die bei McLaren in der Vergangenheit allerdings auch schon zu einigen Kontroversen geführt hat. Nicht nur Alonso und Hamilton gerieten 2007 aneinander, legendär ist auch die Rivalität zwischen Ayrton Senna und Alain Prost, die 1988 und 1989 gemeinsam für das Team aus Woking aktiv waren. Als Prost später 1993 bei Williams unterschrieb, ließ er sich vertraglich zusichern, dass das Team Senna nicht als Teamkollegen verpflichten würde.

"Kein Fahrer in der Geschichte von McLaren hatte je so eine Klausel in seinem Vertrag." Ron Dennis

Ein Kleinkrieg zwischen Button und Alonso erscheint allerdings eher unwahrscheinlich, gilt der Brite doch als extrem umgänglicher Pilot. Zwischen 2010 und 2012 fuhr er beispielsweise drei Jahre gemeinsam mit Lewis Hamilton für McLaren, ohne dass es zwischen den beiden je einen größeren Knall gab. Nun bekommt er es ausgerechnet mit Hamiltons einstigem Intimfeind zu tun.


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"Unser Ziel ist, die besten verfügbaren Piloten zu haben", erklärt Dennis und fügt hinzu: "Das haben wir immer gesagt. Fernando hat einen Dreijahresvertrag mit uns und Jenson hat ebenfalls einen langfristigen Kontrakt. Natürlich muss sich eine Fahrerpaarung im Laufe der Jahre entwickeln, aber wir haben auch junge Talente in unserer Familie. Wir haben Kevin (Magnussen; Anm. d. Red.), wir haben Nyck de Vries, wir haben Stoffel Vandoorne."

Sollte es also tatsächlich eine Neuauflage des "Kriegs der Sterne" geben, hätte McLaren gleiche eine ganze Handvoll Fahrer, die auf ihre Chance lauern. Eine Rückkehr von Weltmeister Lewis Hamilton, dessen Vertrag Ende 2015 ausläuft, schließt Dennis hingegen mehr oder weniger aus: "Es würde mich überraschen, wenn Lewis nicht bei Mercedes bleiben würde. Warum sollte er das nicht tun?"

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