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David Coulthard benachteiligt? - Kritik von Eddie Irvine

David Coulthard befürchtet, dass er im Kampf gegen Michael Schumacher stumpfe Waffen verwenden muss

(Motorsport-Total.com) - Immer wieder machen die Formel-1-Experten darauf aufmerksam, wie wichtig der Reifenfaktor in der diesjährigen Formel-1-Saison ist. Angesichts mangelhafter Zuverlässigkeit und vielen Unfällen redet BMW-Williams um den Titel noch nicht so richtig mit aber dennoch spielen die Reifen eine wichtige Rolle. Denn nicht nur zwischen Michelin und Bridgestone kann der Reifenpoker entschieden werden, sondern auch zwischen Ferrari und McLaren-Mercedes. Bridgestone hätte angesichts der starken Konkurrenz berechtigtes Interesse, voll auf Ferrari zu setzen und Reifen zu liefern, die auf den F2001 maßgeschneidert sind.

David Coulthard befürchtete Nachteile auf dem Reifensektor Zoom

Öffentlich macht man diese Form von Bevorzugung natürlich nicht, aber es gab in den letzten Wochen viele Anzeichen, wonach sich die Japaner möglicher Weise wirklich auf das italienische Team und Michael Schumacher konzentrieren. Bei den Silbernen ließ man sogar öffentlich verschlüsselt Kritik am Vorgehen Bridgestones laut werden, nachdem man häufig Schwierigkeiten hatte, die Pneus am MP4-16 optimal zum Arbeiten zu bewegen.

David Coulthard befürchtet im Kampf um den Titel jedenfalls im Nachteil zu sein: "Ich weiß nicht, in wie weit Bridgestone in die Richtung geht, die wir oder die Ferrari vorgibt", so der Schotte in der britischen Presse. "Wir erhalten vorgegebene Reifen, ob wir sie zuerst testen dürfen oder sie, das weiß ich nicht. Es wäre logisch, wenn sie sich auf das stakste Team konzentrieren würden, ob das nun ein Fahrer oder ein Team ist. Ich bin aber nicht frustriert oder wütend, denn Michelin hat einen guten Reifen produziert."

In den Augen von Eddie Irvine hat David Coulthard die Weltmeisterschaft sowieso schon verloren: "Michael kann man nur in einem besseren Auto schlagen, aber auch wenn der McLaren besser ist, so ist er nicht gut genug, um den Unterschied zu Michael wett zu machen", so der Ire im 'Sunday Mirror'. "Ich habe schon von Anfang an nicht daran geglaubt, dass David Coulthard Weltmeister werden kann. Ferrari hätte niemals ein ausreichend schlechtes Auto gebaut. DC spielt nicht in der gleichen Liga wie Michael. McLaren hat in der Vergangenheit Weltmeisterschaften gewonnen, weil sie ein viel besseres Auto hatten. Coulthard war nicht schnell genug, wenn er es hätte sein sollen. Das hat nichts mit Glück zu tun, das ist eine Tatsache."

Dass sich David Coulthard in diesem Jahr zu einem besseren Fahrer entwickelt hat, glaubt Irvine nicht: "Er hat sich nicht verbessert, Häkkinen ist zurückgefallen. Er braucht ein besseres Auto, um Michael zu schlagen. Wenn man nicht in einem besseren Auto sitzt, kann man nicht sagen, dass man Michael schlagen wird. Das ist schrecklich und ich sage das gar nicht gerne, aber so ist es nun einmal."

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