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David Brabham: Gab Interesse, Brabham zurück in die Formel 1 zu bringen

Laut David Brabham gab es in den vergangenen Jahren Versuche, den Namen Brabham in der Formel 1 wiederzubeleben - Am Ende klappte es allerdings nie

(Motorsport-Total.com) - Das legendäre Brabham-Team ging 1992 letztmalig in der Formel 1 an den Start. David Brabham, Sohn von Gründer Jack Brabham hat nun verraten, dass es seitdem gleich mehrere Versuche gab, den Namen Brabham in die Königsklasse zurückzubringen. Gegenüber 'Motorsport-Total.com' verrät er, dass es in den vergangenen Jahren eine "lange Liste" an Interessenten gegeben hätte.

Der Plan sei dabei stets der gleiche gewesen: Jemand habe ein Team kaufen und es Brabham nennen wollen. Der Haken an der Sache: "Niemand schaffte es je, das Team zu kaufen", verrät David Brabham. So sei er am Anfang noch "aufgeregt" gewesen, als die Möglichkeit bestand, den Namen in die Formel 1 zurückzubringen. Das habe sich mit der Zeit allerdings gelegt, weil der Plan nie funktionierte.

Jüngster Interessent soll das ehemalige Force-India-Team gewesen sein, das 2018 nach der Übernahme durch ein Konsortium um Lawrence Stroll einen neuen Namen suchte. Auch daraus wurde bekanntlich nichts, das Team geht 2019 als Racing Point an den Start. Brabham selbst merkt zudem an, dass der Name alleine nicht ausreiche, um ihm auch gerecht zu werden.

"Man muss die Marke verstehen", erklärt er und verrät: "Ich hab Lotus beobachtet und mir gedacht: 'So macht man es nicht!'" 2010 stieg ein neues Formel-1-Team unter dem Namen Lotus in die Königsklasse ein. Mit dem Originalteam, das in den 90ern letztmalig am Start war, hatte es aber nichts zu tun. Zudem erinnert Brabham daran, dass es damals um dem Namen "viel Verwirrung" gab.


Fotos: Design-Präsentation Racing Point


2011 kam es zu der kuriosen Situation, dass zwei Teams mit dem Namen Lotus in der Formel 1 am Start waren. Das 2010 gegründete Team, das ab 2012 Caterham hieß und 2014 zusperrte, und das heutige Renault-Werksteam. Diese Gefahr bestand bei Brabham nie, denn obwohl es angeblich viele Anfragen gab, kehrte der Name bis heute nie in die Königsklasse zurück.

Brabham wurde 1962 von Namensgeber Jack Brabham gegründet. 1966 war "Black Jack" der bis heute einzige Pilot, der in einem selbst konstruierten Auto Formel-1-Weltmeister wurde. Weitere WM-Titel feierte man 1967 (Denny Hulme), 1981 und 1983 (jeweils Nelson Piquet). Anschließend begann der Absturz des Teams, die letzte Saison 1992 beendete man ohne einen einzigen WM-Punkt.

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