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Dank Motorenausbaustufe beide Sauber in den Top 10

Von den Plätzen 9 und 10 starten Kimi Räikkönen und Nick Heidfeld morgen in das 69 Runden lange Rennen

(Motorsport-Total.com) - Auch in der Qualifikation zum Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring bestätigte das Sauber-Team seine zuletzt gezeigte Leistungsfähigkeit. Kimi Räikkönen benötigte als schnellster Sauber-Pilot 1:16.402 Minuten für seine beste Runde auf dem Nürburgring. Teamkollege Nick Heidfeld startet am Sonntag direkt hinter seinem Teamkollegen und fuhr in 1:16.438 Minuten auf den zehnten Startplatz.

Nick Heidfeld bei der Ausfahrt aus der Garage

Nick Heidfeld startet am Sonntag als Zehnter in seinen Heim-Grand-Prix

Kimi Räikkönen, der wie zuletzt in Kanada in der Qualifikation schneller als Nick Heidfeld war, sagte: "Ich konnte mich leider bei meinem letzten Versuch nicht mehr verbessern, da Coulthard in der Coca-Cola-Kurve von der Strecke gekommen war und gelbe Flaggen gezeigt wurden. Allerdings hätte ich meine Zeit wohl ohnehin nicht mehr verbessern können, denn direkt vor mir war kurze Zeit vorher ein Benetton von der Strecke gerutscht. Heute war das Auto viel besser, wenngleich immer noch nicht perfekt. Wenn man sich einmal die Zeiten anschaut, dann sieht man, dass alle sehr eng beieinander liegen. Wie das Rennen morgen ausgehen könnte ist schwer vorherzusagen. Ich denke jedoch, dass wir um Punkte kämpfen werden."

Nick Heidfeld, nur 36 Tausendstel langsamer als sein finnischer Teamkollege, erklärte nach der einstündigen Qualifikationssitzung auf dem Nürburgring: "Heute war die Strecke schon besser. Nachdem wir gestern einige Probleme hatten mein Auto zu verbessern, fühlte es sich heute weniger nervös an. Leider bin ich bei meinem letzten Versuch in der ersten Schikane zu weit von der Ideallinie abgekommen, wodurch ich mich nicht weiter verbessern konnte. Startplatz 10 ist aber eine gute Ausgangslage für das Rennen."

Peter Sauber, der Teamchef des Schweizer Rennstalls, kommentierte die Leistung des Teams und seiner Fahrer folgendermaßen: "Ich bin wirklich sehr glücklich beide Autos innerhalb der Top 10 stehen zu sehen, besonders hier auf dem Nürburgring. Die Abstände zwischen den Teams sind sehr gering, sodass ich der neuen Ausbaustufe unseres Petronas-Motors, welche wir heute zum ersten Mal eingesetzt haben, eine Schlüsselrolle beim Erreichen unserer guten Startpositionen zuschreibe. Ich danke dem Team und unseren beiden Fahrern für ihre Leistung."