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Chancen steigen: Bleibt Esteban Ocon doch bis Saisonende?

Lance Stroll war zur Sitzanpassung in Silverstone, doch bei Racing Point will man von einem frühzeitigen Fahrerwechsel aktuell nichts wissen: Ocons Chancen steigen

(Motorsport-Total.com) - Dass Esteban Ocon sein Cockpit bei Racing Point an Lance Stroll abgeben muss, steht so gut wie fest. Die Frage ist nur: wann? Zuletzt hieß es, der Franzose würde schon an diesem Wochenende in Monza nicht mehr beim ehemaligen Force-India-Rennstall fahren, doch noch darf Ocon bei den Rosanen ans Steuer. Nun steigen die Chancen, dass er sogar die restlichen Saisonrennen bestreiten darf.

Esteban Ocon, Lance Stroll

Wann muss Esteban Ocon für Lance Stroll Platz machen? Zoom

Zwar bestätigt Racing Point, dass Stroll in dieser Woche zur Sitzanpassung in Silverstone war, allerdings sei das "nur für den Fall" gewesen, wie Teamchef Otmar Szafnauer betont. Laut Technikchef Andrew Green wollte man vor allem Vorkehrungen für 2019 treffen: "Wir wollten sicherstellen, dass wir nichts am Auto für das nächste Jahr für ihn ändern müssen. Es gab ein paar Dinge, die wir ändern müssen, die wir rechtzeitig erkannt haben."

Williams-Teamchefin Claire Williams betont derweil, dass mögliche Veränderungen frühestens nach dem Rennen in Singapur kommen werden, doch laut Szafnauer gebe es derzeit überhaupt keine Pläne für einen Wechsel: "Im Moment, wo wir hier sitzen, werden wir vermutlich dieselben beiden Fahrer für den Rest des Jahres behalten", betont er, hält sich aber eine Hintertür offen: "Man weiß nie, was der morgige Tag bringt."

Er sieht die Situation so, dass der neue Teameigner um Stroll-Vater Lawrence Stroll zwei Möglichkeiten hat: Entweder seinen Sohn gleich einbringen, um sich auf 2019 vorzubereiten, oder beide aktuellen Fahrer im Auto zu lassen, um sportlich das Beste noch herauszuholen. "Mir ist es egal, um wen es geht, aber wenn man einfach so Teams wechselt, ist das suboptimal", spricht er sich für ein unverändertes Line-up aus.


Fotostrecke: Fahrer und Teams der Formel 1 2019

Außerdem sei ein Wechsel auch rechtlich nicht so einfach. Zuerst einmal müsse Lance Stroll aus seinem bestehenden Vertrag mit Williams, und dann müsse man auch Ocon von seinem Vertrag entbinden. "Wenn zwei Leute sich einig sind, kann man das machen. Aber wenn wir Esteban sagen: 'Sorry, aber du musst gehen, weil wir Lance ins Auto setzen' - nur hypothetisch - und er sagt: 'Sorry, aber ich habe einen Vertrag...' Was willst du machen?", so Szafnauer.

Von daher denkt man bei Racing Point aktuell offiziell gar nicht an einen Wechsel. "Stand jetzt werden wir beide Fahrer behalten und weiter Gas geben und so viele Punkte holen, wie wir können", betont der Teamchef. "Das werden wir hier tun und in Singapur und in Russland und in Japan ..."

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