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Caterham-Start in Sotschi? Russinow steigt auf die Bremse

Gerüchte bringen WEC-Pilot Roman Russinow mit einem Caterham-Start in Sotschi in Verbindung: Wie der 32-Jährige reagiert und wieso ihn die Saison 2014 begeistert

(Motorsport-Total.com) - Caterham benötigt dringend Geld. Und somit haben Piloten, die eine ordentliche Mitgift mitbringen, die Chance, sich beim Hinterbänkler-Rennstall einzukaufen. In Russland gibt es derzeit Gerüchte, dass neben Toro-Rosso-Pilot Daniil Kwjat bei der Premiere in Sotschi noch ein anderer Lokalmatador am Start sein könnte. Die Rede ist von WEC-Pilot Roman Russinow, der bei Caterham im Gespräch ist.

Roman Rusinov

Die Wege von Colin Kolles und Roman Russinow kreuzten sich bereits mehrmals Zoom

"Theoretisch würde ich eine solche Option nicht ausschließen", sagt er gegenüber 'sportbox.ru'. "Allerdings findet das Rennen zu einer ähnlichen Zeit wie der WEC-Lauf in Japan statt. Und ich bevorzuge es, WEC zu fahren", deutet er an, dass er sein Cockpit beim LMP2-Team von G-Drive nicht riskieren will.

Zudem sei er froh, sich so gut im Langstreckensport eingefunden zu haben: "Es handelt sich um eine sehr vielversprechende Serie, und ich würde gerne in diese Richtung weiterarbeiten." Da ändert es auch nichts, dass er über gute Kontakt zu Caterham-Drahtzieher Colin Kolles verfügt - bei dessen Midland-Team war er vor fast zehn Jahren in der Formel 1 bereits Testpilot gewesen.

Caterham muss allerdings aufpassen, an wen man das zweite Cockpit neben dem gesetzten Marcus Ericsson verkauft: Pro Saison darf ein Team laut Reglement nicht mehr als vier Piloten einsetzen - mit Ericsson, Kamui Kobayashi und Andre Lotterer hält man bereits bei drei Fahrern.

Fakt ist aber, dass Russinow die Formel-1-Rennen verfolgt - auch wenn er nicht im Cockpit sitzt. Und er zeigt sich vom Duell der beiden Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton begeistert: "Großartig, dass zwei solche Charaktere gegeneinander kämpfen, ja sogar Fehler machen. Das hat der Formel 1 so lange gefehlt - ein richtiges Drama! Das erinnert mich an die großartigen Zeiten von Ayrton Senna und Alain Prost."

Und auch der Aufstieg von Rookie Daniil Kwjat hat Russinow beeindruckt: "Er ist sehr schnell. Da sieht man, wie wichtig ein ordentlicher Karriereaufbau ist. Er hat im Kartsport begonnen, fuhr dann in den Nachwuchs-Formeln, dann in der GP3, die er vor einem Jahr gewonnen hat. Und jetzt konnte er seinen erfahreneren Teamkollegen Jean-Eric Vergne schlagen." Auch menschlich hält er viel vom 19-Jährigen: "er ist ein sehr interessanter Kerl. Wir haben uns vor einem Jahr bei einer Reality-Show kennengelernt."

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