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Caterham: Eine Runde ist besser als keine

Obwohl Marcus Ericsson nur eine Installationsrunde drehen konnte, war man bei Caterham stolz, dass man überhaupt zum ersten Testtag beitragen konnte

(Motorsport-Total.com) - Mit Spannung wurde der Launch und die ersten Runden des neuen Caterham-Boliden erwartet, doch erst einmal ließen sich die Grünen aus Leafield nicht blicken. Kurz vor Mittag öffnete sich beim ersten Test in Jerez dann doch die Garage und der neue Renner wurde präsentiert. Am Nachmittag durfte Rookie Marcus Ericsson dann doch noch eine einzelne Installationsrunde fahren - und war begeistert.

Marcus Ericsson

Marcus Ericsson konnte immerhin einmal aus der Garage fahren Zoom

"Ich bin sehr stolz, heute meine erste Runde als Formel-1-Pilot gedreht zu haben und möchte jedem im Team für die harte Arbeit danken, das Auto rechtzeitig für Tag eins in Jerez fertig zu bekommen", so der Schwede. "Wir hatten geplant, es vor der Streckenfreigabe am Morgen zu enthüllen, haben das aber verschoben, nachdem wir ein paar Probleme mit dem finalen Zusammenbau des Autos hatten - aber das war mit so viel neuer Technologie zu erwarten."

"Die Reaktionen auf das Auto waren riesig: Entweder haben die Leute es geliebt oder gehasst, aber für mich ist es nicht wirklich wichtig, wie es aussieht. Was zählt ist, wie schnell es ist. Wenn es schnell ist, dann interessiert es mich nicht wirklich, ob das hässlichste Ding da draußen ist. Wenn es langsam aber schön ist - wo ist dann der Sinn dahinter?"

"Wir werden bis zur Quali in Australien nicht wirklich wissen, wo wir stehen, und eine Installationsrunde an Tag eins wird uns nicht viel über das Auto verraten, aber meine erste Runde hinter mir zu haben und in Tag zwei zu gehen, ist ein gutes Gefühl und ein positiver Weg, mein Leben als Formel-1-Fahrer zu beginnen", berichtet Ericsson stolz.


Rollout des Caterham CT05

Teamchef Cyril Abiteboul ist zumindest zufrieden, dass man an Tag eins fahren konnte: "Die neue Ära der Formel 1 hat heute begonnen und ich bin glücklich, dass wir Teil der Action an Tag eins sein konnten - auch wenn es mit einer gefahrenen Installationsrunde nur ein kleiner Teil war. Diese Runde ist das Ergebnis von harter Arbeit von jedem in unserem Team, das im Vereinigten Königreich und hier in Spanien Vollgas gegeben hat, und ich möchte mich bei jedem bedanken, dass er uns geholfen hat, heute unser erstes Ziel zu erreichen."

"Es war auch schön zu sehen, wie ruhig Marcus heute war, obwohl so viel um ihn herum passiert ist. Er war den ganzen Tag über sehr positiv, und als ihm gesagt wurde, dass es Zeit ist ins Auto für seine erste Runde als Formel-1-Fahrer zu steigen, dann war er so gelassen wie immer - und das ist ein gutes Zeichen für seine vor ihm liegende Saison."

"Wir wollten eigentlich noch eine weitere Installationsrunde gegen Ende des Tages drehen, aber ein Motorproblem hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt kommt die Nachtschicht an die Strecke, die bereit ist bis morgen durchzuarbeiten, wenn wir weitere bedeutsame Kilometer sammeln wollen", so Teamchef Abiteboul abschließend. Dann wird Marcus Ericsson noch einmal am Steuer sitzen.

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