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  • 11.03.2006 · 17:40

  • von Marco Helgert

Button: "Hatte keine Zeit zum Verschnaufen"

Jenson Button kann mit dem dritten Startplatz gut leben, möchte am Sonntag aber noch zwei Positionen gutmachen und seinen ersten Sieg einfahren

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Ihr saht im Winter schon recht stark aus und nun stehst du auf Rang drei. Wir lief es?"
Jenson Button: "Das neue Qualifyingsystem ist schon sehr interessant, nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für uns. Auch für uns lief es gut, aber es ist schon nicht leicht, eine saubere Runde zu bekommen, speziell in der letzten Sitzung. Aber unsere Strategie ist gut, denke ich. Aber es ist schön, unter den besten Drei zu sein. Hoffentlich können wir das morgen verbessern."

Jenson Button

Jenson Button konnte sich gut mit dem neuen Qualifyingsystem anfreunden

Frage: "Wie waren die Bedingungen gerade gegen Ende des Qualifyings? War der Wind ein Problem?"
Button: "Der Wind war heute wirklich ein Problem. Er blies auch aus einer anderen Richtung als gestern. Zudem lag sehr viel Sand auf der Piste, sodass es schwer war, konstant zu fahren. Das ist besonders schwierig, wenn man in einer schnellen Runde an die Grenze geht."#w1#

Frage: "Bist du etwas enttäuscht, nicht in der ersten Startreihe zu stehen?"
Button: "Ja, das gilt doch für alle, die nicht da vorn stehen. Wir wollen doch alle in die erste Reihe. Aber der dritte Platz ist dennoch gut, damit bin ich zufrieden. Zudem war das Qualifying für mich sehr aufregend, und ich denke, das trifft auch für die Zuschauer zu. Ich hatte keine Zeit zum Verschnaufen. Gerade durch den Unfall von Kimi Räikkönen wurde es in der ersten Sitzung sehr hektisch. Aber der dritte Durchgang ist gut, auch wenn es natürlich Probleme mit dem Verkehr gab, aber das liegt in der Natur dieses Systems. Es liegt an uns, damit umzugehen."

Frage: "Ist die Rückkehr dieses 'Problems' nicht vielleicht auch positiv?"
Button: "Ja, es ist toll, dass immer jemand fährt, das baut ja auch die Spannung auf. Es ist gut für die Fans und wird in der Saison sicher noch für einige Aufreger sorgen."

Vorabtests in Bahrain haben geholfen

Frage: "Interessant ist auch, dass die ersten drei Fahrer aus Teams kommen, die im Vorfeld hier getestet haben. Hat euch das einen Vorteil gegeben?"
Button: "Das mag sein, wir haben die nötige Erfahrung mit den Reifen - die anderen Teams nicht. Ferrari hat die meiste Erfahrung, sie waren neun Tage hier. Aber das Wetter war anders, als wir hier testeten. Jetzt ist es wieder anders, sehr windig und die Strecke ist staubig."

Frage: "Hättest du dir gewünscht, im Qualifying mehr am Auto ändern zu können?"
Button: "Nein, nicht wirklich. Unsere Balance war gut, aber bei diesen Bedingungen hat man immer etwas Unter- oder Übersteuern, je nach Windrichtung. Ich denke, wir haben das Maximum aus dem Auto herausgeholt, oder vielmehr aus dem Kurs."

"Ich denke schon, dass wir enttäuscht wären, wenn wir in diesem Jahr nicht gewinnen sollten." Jenson Button

Frage: "In den Vorjahren wäre ein Sieg sicher nur ein Bonus gewesen, herrscht nun eine andere Mentalität im Team? Wäre es eine Niederlage, wenn ihr in diesem Jahr nicht gewinnen würdet?"
Button: "Ich denke schon, dass wir enttäuscht wären, wenn wir in diesem Jahr nicht gewinnen sollten. Aber egal, was wir am Ende des Jahres denken, wir konzentrieren uns auf den Moment, damit wir ein gutes Paket haben. Wir hatten einen fantastischen Winter und freuen uns nun auf morgen. Wenn wir diesen Sieg nicht bekommen, dann ist es eben so. Dann werden wir in Malaysia wieder darum kämpfen."

Frage: "Bist du überrascht, dass Ferrari hier wieder ganz vorn steht?"
Button: "Für sie ist das gut, für uns weniger. Sie sehen sehr stark aus, aber wir wissen ja noch nicht, welche Benzinmengen die anderen fuhren."

Button freut sich auf Entspannung in Bahrain

Frage: "Zwei Autos im Feld haben andere Motoren als ihr (Scuderia Toro Rosso setzt gedrosselte V10-Aggregate ein; Anm. d. Red.). Was denkst du über die Leistung dieser Autos?"
Button: "Man sagt, sie hätten mehr Leistung als wir - mehr Leistung, als jeder V8-Motor. Ich war an diesem Wochenende allerdings nie hinter einem Toro Rosso, ich kann also nicht sagen, wie schnell sie auf der Geraden sind."

Frage: "Wie sehr magst du den Kurs und die Anlage hier in Bahrain?"
Button: "Ich mag den Kurs. In den Vorjahren gab es hier schöne Rennen, für mich ist es ein toller Ort, die Saison zu beginnen. Wir wurden hier zudem mit offenen Armen empfangen."

Frage: "In der Startaufstellung ist die Seite abseits der Ideallinie sehr schmutzig. Hat das Auswirkungen auf den Start?"
Button: "Ich stehe auf der sauberen Seite, also geht das schon."

Frage: "Du bevorzugst flüssige Kurse, aber dies hier ist eher eine Stop-and-Go-Strecke. Und du hast jetzt ein Haus in Bahrain, werden wir dich häufiger hier sehen?"
Button: "Hoffentlich. Es ist noch nicht ganz fertig. Hier kann ich gut entspannen und es ist gar nicht so weit weg von Europa. Und was die Strecke betrifft, so hatten wir hier schon gute Rennen, daher ist es eine gute Rennstrecke. Wir können überholen und gegeneinander kämpfen."

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