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Bottas schöpft Kraft aus Pole: "Von jetzt an ist alles möglich!"

Valtteri Bottas macht deutlich, dass 2019 mit ihm zu rechnen ist und erklärt, wie im Winter der Schalter gefallen ist - Sein Motto: Weniger nachdenken, freier fahren

(Motorsport-Total.com) - Valtteri Bottas hat in den vergangenen drei Qualifyings brilliert und Teamkollegen Lewis Hamilton in dessen Königsdisziplin geschlagen. Nie zuvor sind dem Finnen drei Pole-Positionen in Serie geglückt. Der "neue" Bottas, der mit Bart in Melbourne dominierte, war demnach keine Eintagsfliege. Das verleiht ihm Selbstvertrauen. "Von jetzt an ist alles möglich", richtet er dem Briten aus.

Valtteri Bottas

Dreimal in Folge schafft Bottas die Pole-Position Zoom

"Es gibt Strecken, auf denen Lewis sehr stark ist. Dazu in der Lage zu sein, auch auf diesen Strecken vor ihm zu sein, gibt mir das Selbstvertrauen, dass ich ihn überall schlagen kann, wenn ich mein bestes Niveau abrufe und das Set-up hinbekomme, wie ich es möchte", lässt er im Interview bei 'Sky' wissen.

Der 29-Jährige ist nach der besonders enttäuschenden vergangenen Saison mit keinem einzigen Sieg gereift. Nicht nur äußerlich war eine Veränderung zu erkennen. Mental ist der Finne besser aufgestellt als je zuvor. Durch Fehler, wie etwa beim Start in China, lässt er sich nicht mehr aus der Ruhe bringen.

Bottas auf den Spuren von Nico Rosberg 2016

In Baku hat er sich die Wiedergutmachung für den Reifenschaden im Vorjahr geholt. "Es liegt am Bart!", schmunzelt er, um mit ernstem Ton anzufügen: "Das Wichtigste ist sicher, wie ich mich mental auf die Rennwochenenden einstelle und wie ich mich im Auto fühle."

Bottas erklärt, dass es ihm gelungen sei, "etwas" in sich selbst zu finden. Er könne nun freier fahren und denke weniger über gewisse Dinge nach. "Ich gehe mehr mit dem Fluss." Mit dieser Einstellung, die er sich über den Winter erst hart erarbeiten musste, war er bislang erfolgreich.

"Im Winter hat es ein bisschen gedauert, mich mental von 2018 zu erholen. Das war ziemlich hart für mich", gesteht er. Schließlich erlebte er im Vorjahr die "schlechteste Saison" bislang, wie er selbst sagte. Bottas stand in seinem zweiten Mercedes-Jahr deutlich im Schatten von Hamilton. Er konnte als einziger der Topfahrer kein Rennen gewinnen.


Duell gegen Hamilton: Bottas wie Rosberg 2016?

Wird der "neue" Valtteri Bottas zur Gefahr für Lewis Hamilton und den Frieden im Mercedes-Team? Wir gehen dieser Frage in unserem Studio nach ... Weitere Formel-1-Videos

Seine Zukunft bei den Silberpfeilen wurde bereits hinterfragt und immer öfter in diesem Zusammenhang Esteban Ocon als Wunschkandidat für 2020 genannt. Doch der Franzose scheint weiter denn je von diesem zweiten Mercedes-Cockpit entfernt zu sein.

Denn der Schalter ist bei Bottas gefallen: "Ich habe entschieden, dass 2019 mein Jahr wird und ich alles dafür unternehmen werde, damit es klappt. Ich musste ein paar Dinge ändern. Bis jetzt läuft's gut. Das Wichtigste ist vielleicht, dass ich wirklich Freude am Fahren habe."

Nach seinem zweiten Platz in Spanien, seinem 35. Podium, konnte er in der Bestenliste mit Juan Manuel Fangio gleichziehen. Die WM-Führung musste er allerdings nun wieder an Hamilton abgeben, sieben Punkte fehlen ihm auf den Briten.


Fotos: Valtteri Bottas, Grand Prix von Spanien


Doch Bottas lässt sich davon nicht beeindrucken. "Ich denke, wir hatten eine identische Rennpace", betonte er nach dem Rennen am Sonntag. Er mache sich keine Sorgen. Die schwierigste Aufgabe wird sein, diese Leistungen konstant über eine gesamte Saison abzurufen.

"Im Sport gibt es immer Schwankungen nach oben und unten. Das Wichtigste ist da die Konstanz. Ich glaube, dass ich da was gefunden habe. Ich muss nur dranbleiben, dann wird's lustig!" Eine ermutigende Randnotiz: Der letzte Pilot, der Hamilton dreimal in Serie im Qualifying von der Pole verdrängen konnte, war Nico Rosberg 2016 ...

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