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Bobby Rahal sieht Grund zum Optimismus

Nach dem Auftritt vor dem heimischen Publikum in Silverstone ist Bobby Rahal wieder ein wenig optimistischer

(Motorsport-Total.com) - Der Aufwärtstrend von Jaguar war auch in Silverstone spürbar, auch wenn dieser sich nicht direkt in WM-Punkten äußerte. Mit den Plätzen 13 und 15 im Qualifying konnten sich die Grünen aber auf ihrem Sorgengebiet bisher nicht verbessern. Im Rennen war man aber einmal mehr erstaunlich konkurrenzfähig.

Bobby Rahal

Jaguar-Teamchef Bobby Rahal erkennt den Aufwärtstrend Zoom

Im Rennen konnte Eddie Irvine sogar die fünftschnellste Runde fahren, was Teamchef Bobby Rahal auf der Teamwebsite positiv stimmte, besonders auf Grund des schwierigen Starts in das Wochenende: "Wir hatten Probleme im Qualifying wie zum Beispiel den Hydraulikschaden bei Eddie und das hat uns ein wenig zurückgeworfen. Und dann war da natürlich auch noch der Regen. Wir sind einfach immer noch nicht in der Lage, im Qualifying alles aus dem Auto herauszuquetschen. Es steht wohl außer Frage, dass Michelin uns im Renntrim deutlich nach vorne bringt und unser Potenzial ist dem von Williams ebenbürtig. Wir sind also im Vergleich dabei, aber wir können nicht als 12. oder 15. starten und dann auch noch Positionen verlieren. Das hat Eddie am Start sehr geschmerzt."

Dass Eddie Irvine die fünftschnellste Zeit fuhr, hing auch damit zusammen, dass er auf einer Zwei-Stopp-Strategie unterwegs war. Ungewöhnlich war der Zeitpunkt des zweiten Stopps, nämlich die Runde 45: "Ich denke, dass die Strategie mit Eddie großartig war. Wir haben Verstappen und Alesi mit der Strategie besiegt."

Mit den Plätzen 9 für Eddie Irvine und 12 für Pedro de la Rosa kam man natürlich nicht besonders gut platziert ins Ziel: "Wir wussten, dass dieser Kurs für uns schwierig werden würde. Wir müssen uns jetzt auf den Rest des Jahres konzentrieren. Ich denke nicht, dass wir das Auto richtig hinbekommen haben, wir müssen es noch schneller machen. In der Rennkonfiguration steht außer Frage, dass uns Michelin eine große Hilfe ist. Irgendwie müssen wir es hinbekommen, dass wir den Reifeneffekt auch im Qualifying nutzen können, wie wir das bereits im Rennen tun."

Dass Pedro de la Rosa nur 12. wurde hatte einen ärgerlichen Grund. Der Tankstutzen bereitete dem Team Probleme und der Spanier musste die Box ein zweites Mal ansteuern: "Ich denke, dass wir das dritte oder vierte Team sind, von dem ich weiß, dass in diesem Rennen ein Problem mit dem Tankstutzen hatte. Ich denke, dass wir Glück haben, dass das nicht schon früher passiert ist. Im letzten Jahr war das eine einfache Prozedur, in diesem Jahr ist die ganze Angelegenheit deutlich komplizierter. Zum Glück passierte es zumindest nicht, als wir in den Punkten lagen!"

Für das nächste Rennen, dem ersten richtigen Hochgeschwindigkeitskurs auf dem Hockenheimring, sieht Bobby Rahal vorsichtig optimistisch entgegen, auch wenn sich Pedro de la Rosa nach dem letzten Test in Monza, auf einer vergleichbaren Strecke, positiv geäußert hatte: "Wir werden in Monza in dieser Woche wieder testen und ein paar weitere Dinge ausprobieren. Ich bin immer optimistisch, aber bevor wir nicht vor Ort sind, wissen wir nichts. Wir werden weiterhin Druck machen."

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