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Bird mit 2012er-Auspuff unterwegs

Zum finalen Tag des Young-Driver-Tests experimentierte Mercedes mit einer Auspufflösung für 2012 - Sam Bird überzeugt durch präzise Aussagen

(Motorsport-Total.com) - Bei Mercedes stand beim dritten Tag des Young-Driver-Tests in Abu Dhabi die Entwicklungsarbeit im Vordergrund. Sam Bird rückte mit einem umgebauten 2011er-Modell aus, das auf den ab 2012 verbotenen angeblasenen Diffusor verzichtet. Wie der Auspuff von Williams ist die Lösung von Mercedes angewinkelt, um den Luftfluss zum Heckflügel zu verbessern.

Sam Bird

Sam Bird erhielt von Ross Brawn sehr viel Lob für sein genaues Feedback

"Das ist etwas, mit dem wir uns wieder beschäftigen müssen", schildert Teamchef Ross Brawn den Kollegen von 'Autosport'. "Es ist ein Kompromiss, weil wir es am existierenden Auto anpassten. Wir entfernen den Effekt des angeströmten Diffusors, um zu sehen, wie das Auto ohne diesen Effekt arbeitet."

Am Ende des Tages lag Bird mit knapp zwei Sekunden Rückstand auf Jean-Eric Vergne auf Platz zwei der Zeitenliste. Im Vergleich zu den Stammpiloten kann sich Birds Tempo sehen lassen. Auf Nico Rosbergs Qualifying-Bestmarke vom Samstag verlor er etwas mehr als eine Sekunde, Michael Schumachers Zeit in Q3 war aber nur zwei Zehntelsekunden schneller.

¿pbvin|512|4249||0|1pb¿"Wir hatten heute wieder einen sehr guten Tag und waren in der Lage, viele Kilometer abzuspulen und insgesamt 104 Runden zu drehen", berichtet der Brite. "Wir haben uns auf weitere Entwicklungen für 2012 konzentriert, was gut lief. Das Team ist mit den gewonnen Erkenntnissen sehr zufrieden und für mich ist es fantastisch, in die Entwicklung eines 2012er-Formel-1-Autos involviert zu sein. Das fühlt sich sehr gut an."

"Zweitschnellster zu sein, ist schön, aber wir wissen nicht, was die anderen gemacht haben", relativiert er. "Andere sind mit Supersoft-Reifen gefahren, wir nicht. Ich bin auch nicht mit wenig Benzin gefahren, andere schon. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Es waren drei sehr gute Tage und ich fühle mich sehr wohl im Team. Ich kenne sie jetzt schon seit einem Jahr und möchte mich dafür bedanken, dass sie mich wieder ins Auto gesteckt haben."

"Es war eine absolut positive Erfahrung für mich. Ich habe es sehr genossen, mit dem Team zu arbeiten", so Bird. Teamchef Brawn ist mit der Arbeit des 24-Jährigen sehr zufrieden. Der erfahrene Brite bilanziert die drei Tage: "Wir hatten in Abu Dhabi einen sehr guten Test. Ich spreche Sam, dem Team und dem Yas-Marina-Circuit für die Bemühungen über die drei Tage ein Kompliment aus."

"Der Test erlaubte es uns, mit den Vorbereitungen für 2012 zu beginnen. Wir haben eine Fülle an Daten, die unsere Ingenieure nun studieren können. Sam hat diese Woche sehr gute Arbeit geleistet und war sehr konstant und genau - sowohl beim Fahren als auch bei seinem Feedback für die Ingenieure in Abu Dhabi, die beeindruckt waren von seinem Mitwirken", so Brawn.

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