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Bianchi hofft auf Ferrari-Chance

Marussia-Pilot Jules Bianchi sieht den kleinen Rennstall auf dem richtigen Weg - Ob seine Zukunft bei Ferrari liegt, kann der Franzose derzeit nicht beantworten

(Motorsport-Total.com) - Beim Grand Prix von Monaco gab es in diesem Jahr die große Sternstunde für Marussia. Jules Bianchi kam als Neunter ins Ziel und eroberte die ersten beiden Punkte für den kleinen Rennstall. Seither wartet der Franzose auf die nächsten Zähler. Er wurde zweimal 15. und einmal 14. Dazu kam der Ausfall in Kanada. Außerdem glänzte Bianchi in Silverstone mit Startplatz zwölf. "Die Saison läuft bisher sehr gut", sagt er bei 'Sky Sports F1' zufrieden. "Wir pushen hart, damit es auch so weiterläuft, denn die Saison ist noch lang."

Jules Bianchi

Jules Bianchi will sich bei Marussia für höhere Aufgaben empfehlen Zoom

"Wir haben seit Monaco Fortschritte gemacht, aber leider haben wir durch das Verbot von FRIC Performance verloren. Deshalb ist es im Moment etwas schwierig. Wir versuchen, aufzuholen." Marussia kämpft weiterhin am Ende des Feldes gegen Sauber und Caterham. Der Trumpf sind die beiden WM-Punkte von Monaco. "Wenn die Rennen verrückt sind, dann können wir Punkte sammeln", ist Bianchi überzeugt. "Im Moment sind wir etwas langsamer als Sauber, aber wir versuchen, vor Caterham zu bleiben."

Außerdem sorgte Bianchi in Silverstone für Schlagzeilen, als er für Ferrari testete und prompt schnell unterwegs war. Der 24-Jährige wird seit Jahren vom berühmtesten Rennstall der Welt gefördert. Da Kimi Räikkönen bisher keine Topergebnisse abliefern konnte und sich Gerüchte um Fernando Alonso drehen, wird auch Bianchi für die Zukunft mit einem Stammcockpit in Verbindung gebracht.

Wie stehen die Chancen? "Ich weiß nichts. Man sollte sie fragen", meint Bianchi. "Im Moment konzentriere ich mich zu 100 Prozent auf Marussia. Ich bin hier glücklich." Deshalb will er sich mit weiteren starken Leistungen für die Zukunft empfehlen. "Die Saison ist noch lang, deshalb konzentriere ich mich auf die verbleibenden Rennen."

Und das tat der Franzose auch beim Qualifying in Ungarn: In Q1 fuhr er auf Platz 16 und verdrängte damit Räikkönen. Der Finne fiel dadurch auf Position 17 zurück und musste aussteigen. Damit lieferte Bianchi eine weitere Empfehlung für die Zukunft ab.

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