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Marussia will stärkste Saisonhälfte positiv abschließen

Zwar war Marussia auf dem Hungaroring bislang nicht gerade erfolgreich, doch die jüngste Vergangenheit lässt das Team positiv nach Ungarn reisen

(Motorsport-Total.com) - Selten wird das Rennen in Ungarn als eines der Favoriten der Fahrer genannt. Auf dem Hungaroring ist es meist heiß, die Strecke besticht nicht unbedingt durch seine Überholfreundlichkeit, und Zeit zum Atmen hat man in den schier endlos aneinanderschlängelnden Kurven auch nicht. Auch die Marussia-Piloten begegnen dem Kurs in der Puszta daher mit einer Portion Respekt: "Die Strecke ist ziemlich anstrengend, da die Runde so unerbittlich ist und die Temperaturen für Auto und Team hart sein können", erklärt Max Chilton vor dem bevorstehenden Wochenende.

Jules Bianchi

Marussia will auch in Budapest wieder die Ziellinie nach der vollen Distanz überqueren Zoom

Doch trotz aller Umstände kommen der Brite und sein französischer Teamkollege Jules Bianchi mit guten Erinnerungen nach Budapest. Während Chilton 2012 in der GP2 von der Pole-Position aus gewinnen konnte, denkt Bianchi vor allem an seine Zeit im Eurocup der Formel Renault zurück. "Ungarn war 2007 erst mein zweites Rennen in der Serie und ich habe zwei Pole-Positions geholt."

Doch in der Vergangenheit zu schwelgen, bringt nichts, das wissen auch die beiden Marussia-Fahrer. In der Gegenwart gilt es für das kleine Team vor allem darum, den Vorsprung auf Sauber und vor allem Dauerrivale Caterham aufrecht zu erhalten. Für die Entwicklung brauche man daher vor allem ein starkes und zuverlässiges Wochenende, meint Chilton. "Der Fortschritt geht weiter, aber wir müssen sicherstellen, dass wir im Rennen mehr rausholen, um uns gegen Caterham nicht außerhalb unserer Position zu befinden", so der Brite.

"Ich hoffe, dass wir eine schöne Belohnung erhalten können und den ersten Teil der Saison in einer starken Position gegenüber den Autos um uns herum beenden", stimmt Bianchi den Ausführungen zu. Doch dafür muss auf dem Hungaroring alles passen: "Es ist eine interessante Strecke, weil es große Bremszonen, lange Kurven und wellige Abschnitte gibt, zudem gibt es keine Zeit zum Durchatmen", so der Franzose weiter. "Mit Sicherheit wird es eine anstrengende Woche- und vermutlich eine sehr heiße."

Max Chilton

Max Chilton kennt den Siegerduft am Hungaroring Zoom

Das glaubt auch Teamchef John Booth. Der Brite möchte mit dem Team die erfolgreichste Saisonhälfte ihrer jungen Geschichte auf einem Hoch beenden, weiß aber um die Anstrengungen des Ungarn-Grand-Prix. "In den nächsten paar Tagen werden wir viel Arbeit haben, um das anzuwenden, was wir in der vergangenen Woche gelernt haben, und sicherzustellen, dass es ein gutes Momentum gibt, das wir in die Sommerpause mitnehmen können. Wir wollen in der wichtigen zweiten Saisonphase weiterhin stark sein."

Bislang war Marussia in Ungarn allerdings weit von den Punkterängen entfernt. Zwar kann man sich auf den positiven Fakt berufen, dass noch nie ein Bolide auf dem Hungaroring ausgefallen ist, doch in den Geschichtsbüchern finden sich zwei 16. Plätze von Timo Glock 2009 und Jules Bianchi im vergangenen Jahr als Höchstes der Gefühle. Doch solange es Caterham nicht besser ergeht, dürfte das für Marussia nur eine Nebenrolle spielen.

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