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Caterham nimmt Marussia in die Zange

Kamui Kobayashi und Marcus Ericsson erkennen am Hungaroring nach anfänglichen Haftungsproblemen einen Schritt nach vorn

(Motorsport-Total.com) - Die beiden Caterham-Piloten Kamui Kobayashi und Marcus Ericsson schlossen den ersten Trainingstag zum Grand Prix von Ungarn auf den Plätzen 19 und 22 ab. Zwischen den beiden klassierte sich die direkte Konkurrenz von Marussia mit Jules Bianchi und Max Chilton.

Kamui Kobayashi

Kobayashi hielt am Ungarn-Freitag beide Marussia und Kollege Ericsson in Schach Zoom

"Insgesamt betrachtet war es nach längerer Zeit mal wieder ein besserer Freitag. Wir haben bei nahezu jeder Ausfahrt Fortschritte erzielt. Von den Rundenzeiten her sieht es so aus als wären wir hier etwas näher an unseren direkten Gegnern dran", sagt Kobayashi, der auf dem rutschigen Asphalt des Hungarorings allerdings über Haftungsprobleme klagte. So kam es, dass sich der Japaner am Nachmittag einen Dreher leistete.

Auch Ericsson berichtet von "anfangs extrem wenig Grip, das Auto rutschte nur so herum, es war schlimmer als erwartet". Am Nachmittag fand der Schwede vor allem mit den Option-Reifen (Soft) eine etwas bessere Balance für den CT05. Auf Zeitenjagd ging man am Nachmittag allerdings nicht mehr, was Ericssons 22. Position erklärt. Stattdessen konzentrierte sich der Rookie auf Longruns und meint: "Dabei sah das Tempo ganz gut aus."

Der neue Teamchef Christijan Albers erkennt bei Caterham eine positive Entwicklung und bezieht sich dabei nicht nur auf das Geschehen auf der Strecke. "Wir waren heute zuverlässig unterwegs und haben alle unsere Ziele erreicht. Zudem haben wir ein paar neue Sponsoren auf den Autos. Das zeigt, dass wir in allen Bereichen vorankommen. Jetzt wollen wir diesen Aufwärtstrend am gesamten Wochenende bestätigen."