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Barrichello: "Meine Erfahrung gab's gratis"

Rubens Barrichello kam 2009 eher kurzfristig zum Einsatz, hatte eine schwierige Saison und zieht am Jahresende doch ein "sehr positives" Fazit

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Saisonfinale 2008 deutete vieles darauf hin, dass Rubens Barrichello seine letzte Renndistanz in der Formel 1 abgespult hatte. Der brasilianische Rennfahrer erhielt allerdings noch einmal eine neue Chance, als das Brawn-Team aus den Honda-Ruinen auferstand und nicht auf die Erfahrung Barrichellos verzichten wollte. Gegen Teamkollege Jenson Button sah der 37-Jährige aber kein Land.

Rubens Barrichello

Rubens Barrichello beendete seine Saison bei Brawn auf dem dritten Rang in der WM Zoom

Während der spätere Weltmeister schon zu Saisonbeginn einen Erfolg nach dem anderen einfuhr, kam Barrichello zunächst nicht über zweite Plätze hinaus und musste sich noch dazu mit vielen kleineren Problemen herumschlagen. So reichte es unterm Strich nur zum dritten Rang in der WM-Tabelle, doch das Saisonfazit des künftigen Williams-Fahrers fällt dennoch "sehr positiv" aus.#w1#

"Man vergisst sehr leicht, dass ich anfangs ja nicht einmal ein Auto hatte", so Barrichello. "Jenson hatte schon früh einen Vertrag, doch ich wusste erst drei Wochen vor Australien Bescheid. Körperlich war ich natürlich vollkommen bereit. Bei allem Respekt muss ich aber sagen, dass er wohl besser auf den Saisonstart vorbereitet war. So hat er die Meisterschaft gewonnen", erläutert der Brasilianer.


Fotos: Rubens Barrichello, Großer Preis von Abu Dhabi


"Ich musste zunächst einmal mit den sechs Siegen von Jenson klarkommen - und das war weitaus schwieriger als vier Monate lang ohne Auto dazustehen", sagt Barrichello. "Als wir schließlich noch dem Problem mit der Bremsbalance auf die Spur kamen, lief es sehr gut für uns. Ich wusste, dass ich noch reichlich Geschwindigkeit in mir habe", hält der ehemalige Ferrari-Fahrer nach Saisonende fest.

"Ich habe auch eine gehörige Portion Enthusiasmus mit ins Team gebracht - meine Erfahrung gab's gratis. Das hat mich in dieser Saison angetrieben", meint der Routinier, der sich nach wie vor an seinen eigenen Eindrücken orientiert: "Das Wichtigste ist doch, was du von dir selbst hältst", sagt Barrichello. "Dieser Sache habe ich schon immer mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen."

Zweifel habe er selbst nach der durchwachsenen Saison 2008 nicht gehabt: "Als wir uns im Dezember unterhalten haben, schrieben uns die Leute ab, weil wir ein schlechtes Auto hatten", so der 37-Jährige. "Es heißt nun einmal, dass man nur so gut ist, wie sein jüngstes Rennen. Im letzten Rennen des vergangenen Jahres sahen wir ziemlich mies aus - das ist alles", gibt Barrichello zu Protokoll.

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