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  • 01.04.2005 15:53

BAR-Honda nur zum Teil zufrieden mit dem Freitag

Während Jenson Button (9.) keinerlei Probleme hatte, hatte Takuma Sato in Bahrain am Vor- und am Nachmittag Schwierigkeiten

(Motorsport-Total.com) - Jenson Button sicherte sich im heutigen Freitagstraining auf dem 'Sakhir Circuit' von Bahrain den neunten Platz. Mit 2,342 Sekunden Rückstand landete er mitten im Pulk der ersten Verfolgergruppe. Dennoch verlief der Tag für BAR-Honda nicht optimal - vor allem aus Sicht von Takuma Sato, der in beiden Sessions Probleme hatte.

Takuma Sato

Takuma Sato hatte am Morgen und am Nachmittag gewisse Probleme Zoom

"Es ist gut, nach meiner Zwangspause in Malaysia wieder im Auto zu sitzen", gab der Japaner zu Protokoll. "Dennoch war es kein idealer Start ins Bahrain-Wochenende. Am Morgen hatten wir ein Getriebeproblem und ich musste die Session auslassen. Als wir die Probleme endlich im Griff hatten, wurde das Heck instabil und ich drehte mich. Dann starb wegen des Anti-Stall-Programms der Motor ab. Trotzdem haben wir die Reifenvergleiche absolviert. Morgen werden wir unser Programm fortsetzen."#w1#

Besser als dem Japaner, der erst in letzter Minute auf den zwölften Platz nach vorne kam, erging es Button. Entsprechend zufrieden war der Brite: "Die Strecke war sehr schmutzig, also konnten wir am Morgen nicht viel fahren. Am Nachmittag haben wir uns durch das übliche Programm gearbeitet, uns auf die Arbeit mit den Reifen und Long-Runs konzentriert. In Bezug auf die Daten haben wir noch ein wenig Arbeit vor uns, aber es war kein schlechter Auftakt."

Technikchef Geoff Willis bilanzierte folgendermaßen: "Es war ein gemischter Tag, denn bei Jenson ist alles nach Plan gelaufen, aber Takuma hat die erste Session wegen eines Getriebeproblems verloren und dann auch eine Menge Zeit in der zweiten Session, als nach einem Dreher der Motor abgestorben ist, während er gerade losfahren wollte. Wir haben das Auto rechtzeitig für einen kurzen Run am Ende zurück an die Box bekommen. Mit der Pace sind wir halbwegs zufrieden, aber am Handling müssen wir über Nacht noch arbeiten", sagte er.

Hondas Ingenieursdirektor Shuhei Nakamoto fasste zusammen: "Insgesamt hatten wir einen produktiven Tag, an dem wir viel lernen konnten. Taku kam leider nicht so viel wie erhofft zum Fahren, weil sein Motor abgestorben ist, aber bei Jenson lief alles wie geplant", erklärte der Japaner.