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BAR-Honda hofft auf ein besseres Rennen

Nach schwachen Leistungen im Qualifikationstraining hofft das BAR-Honda-Team im Rennen am Sonntag auf mehr Erfolg

(Motorsport-Total.com) - Wie schon im Freie Training am Freitag konnte das BAR-Honda-Team auch am Samstag im Qualifikationstraining nicht das gesamte Potenzial des Autos zeigen und musste sich mit Startplätzen außerhalb der Topten zufrieden geben. Daher blickt die Mannschaft von Teamchef David Richards nun auf das Rennen am Sonntag und hofft dann auf mehr Erfolg.

Olivier Panis

BAR-Honda-Fahrer fuhr im Qualifying auf Platz zwölf

Olivier Panis hatte im Qualifikationstraining nur einen Versuch vor dem Regen und musste sich so mit 2,538 Sekunden Rückstand und Position zwölf in der Startaufstellung zufrieden geben. Immerhin konnte der Franzose aber seinen Teamkollegen hinter sich halten. "Ich fuhr fort, heute erneut ein gutes Gefühl zu haben, trotz eines schwierigen Qualifikationstrainings", erklärte der Franzose. "Wieder konnte ich nicht das ganze Potenzial des Autos nutzen, weil ich nur eine schnelle Runde hatte. Wir wurden durch die Trainingsunterbrechung behindert und dann machten es die nassen Bedingungen unmöglich, sich zu verbessern. Wir sind unglücklich über den zwölften und 13. Platz, weil ich denke, dass wir uns mit dem Auto mindestens bis auf Position acht hätten verbessern könnten. Ich hoffe, dass wir ein gutes Warm Up haben werden und aus dem Auto das Maximum herausholen können, aber ich denke, dass wir ein vielversprechendes Paket für das Rennen morgen haben."

Jacques Villeneuve hatte bei seinem ersten Versuch einen Zwischenfall mit David Coulthard, da er den McLaren-Mercedes-Fahrer übersehen hatte und ihn so ins Gras drängte. Bei seinem eigenen Versuch konnte sich der Weltmeister von 1997 derweil für den 13. Startplatz qualifizieren und hatte so 2,814 Sekunden Rückstand zur Spitze und 0,3 Sekunden Rückstand zu seinem Teamkollegen. "Es war ein sehr merkwürdiges Qualifikationstraining, zuerst mit dem Vorfall mit David Coulthard und dann mit dem Regen", so der Kanadier. "Die Bedingungen waren schlecht und wir haben nicht gesehen, zu was das Auto fähig ist. Das Auto ist viel besser, also müssen wir zum Rennen schauen und sehen, wie wir uns von Position 13 aus auf der Startaufstellung im Rennen verbessern können. Es sollte morgen ein vielversprechender Tag werden."

Teamchef David Richards freut sich trotzdem, dass der neue Wagen offenbar ein gelungener Wurf ist: "Das Potenzial des Teams wurde am Morgen im Freien Training gezeigt, als wir Achter und Neunter waren, aber leider war die Qualifikation eine echte Lotterie und so waren wir schlechter als die meisten anderen Teams. Ich bin glücklich sagen zu können, dass das neue Auto ein bedeutender Schritt nach vorne ist und wir so eine Grundlage für Verbesserungen in den kommenden Monaten haben. Unser Ziel für morgen ist, mit beiden Autos ins Ziel zu kommen und wertvolle Erfahrungen für zukünftige Entwicklungen zu sammeln."

Auch Technikdirektor Malcolm Oastler blickt auf das Rennen: "Das Wetter führte dazu, dass jeder unserer Fahrer nur einen Versuch hatte. Wir hätten schneller fahren können, aber wir hatten nicht das selbe Glück wie andere Teams. Wir müssen nun als Zwölfter und 13. starten. Jacques und Olivier waren mit der Balance der Autos glücklich, also blicken wir optimistisch auf das Rennen morgen."

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