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Arrivabene warnt: Bald fahren wir vor leeren Tribünen

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene warnt die Formel-1-Welt vor leeren Tribünen - Man müsse sich ein Konzept überlegen, damit wieder mehr Fans zuschauen

(Motorsport-Total.com) - Erst vor kurzem war zu lesen, dass der deutsche TV-Sender RTL 2014 während den Formel-1-Übertragungen die schlechtesten Quoten seit 20 Jahren einfuhr. Das bedeutet ein Zuschauer-Minus von 17,4 Prozent. Aber auch bei anderen deutschen und internationalen Fernsehstationen sieht es nicht viel anders aus. Das Interesse an der Formel 1 nimmt global ab. Das spürt auch Neo-Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene. Der Italiener sagte während der alljährlichen Weihnachtsansprache am Montag in Maranello, dass man etwas gegen diesen Trend unternehmen müsse.

Maurizio Arrivabene

Arrivabene spricht das heikle Thema des geringer gewordenen Interesses an Zoom

Er spricht von dem Risiko, dass sich der Sport von den Fans zusehends entfremdet. "Es gibt ein Problem mit den Rennen. Wir müssen daran arbeiten, dass wir den Leuten ein Spektakel und Emotionen liefern. Wir müssen daran arbeiten die Formel 1 wieder näher zu den Fans zu bekommen." Ansonsten würde man bald leere Tribünen an den Rennwochenenden vorfinden.

"Wir müssen wissen, wie wir das meiste aus den Geräten, die von der jungen Generation genutzt werden, herausbekommen. So zieht man junge Leute an und erschafft eine Chance für Fans mit den Stars unseres Sportes in Interaktion zu treten." Als Beispiel nennt er den Donnerstag vor Rennwochenenden, der besser genützt werden könnte. Auch soziale Medien, wie zum Beispiel Twitter, werden in diesem Zusammenhang oft erwähnt.

Bernie Ecclestone

Bernie Ecclestone möchte möglichst viele zahlungskräftige Fans Zoom

Mit diesen Aussagen stellt sich Arrivabene gegen jene von Bernie Ecclestone, der kürzlich aufhorchen ließ mit seiner Ansicht, dass man keine jungen Fans in der Königsklasse brauche. Denn schließlich würden die nicht genügend Geld mitbringen. Ecclestone bevorzugt die ältere Generation mit einem dicken Bankkonto. Und auch in der Frage rund um Facebook, Twitter und Co. hält sich der 84-Jährige zurück und tritt auf die Bremse.

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