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Arrivabene: Kimi Räikkönen keine Nummer zwei bei Ferrari

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene spricht über die neuen Strukturen bei Ferrari und bekräftigt seine Unterstützung für "Iceman" Kimi Räikkönen

(Motorsport-Total.com) - 31 Zähler trennen die Ferrari-Teamkollegen Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen in der Fahrerwertung der Formel-1-Saison 2015. Abgesehen vom Pech des Finnen in den ersten beiden Saisonrennen, hinkt er seinem neuen Garagennachbarn bereits nach drei Rennen hinterher. Vettel holte in Malaysia den ersten Sieg für die Scuderia seit fast zwei Jahren und er war es auch, der bisher alle drei Podestplatzierungen für die Roten eingefahren hat.

Kimi Räikkönen

Sebastian Vettel mit Maurizio Arrivabene im Vordergrund - Der "Iceman" hinterher Zoom

Räikkönen kann hingegen in diesem Jahr auf zwei vierte Plätze verweisen. Schon im Vorjahr bei seinem Ferrari-Comeback musste er sich klar Fernando Alonso geschlagen geben und fungierte als Nummer zwei im Team, was ihn zusätzlich demotivierte. Nun scheint der "Iceman" unter der neuen Führung von Maurizio Arrivabene aber aufzutauen, wie der Italiener verriet.

Er ist es auch, der dem bisher letzten Ferrari-Weltmeister die Stange hält und ihm Gleichstellung im Team zusichert. "Wir werden ihm die notwendige Unterstützung geben und ich möchte nichts von Teamorder hören", so Arrivabene bei 'Autosprint'. Als er in seiner neuen Rolle als Teamchef zu Ferrari gekommen ist, sah er die Umgangsregeln und Art der Zusammenarbeit - "und ich habe einige Änderungen vorgenommen in der Gegenwart beider Fahrer und deren Renningenieuren - damit jeder informiert ist."


Fotostrecke: Alle Formel-1-Weltmeister von Ferrari

Die einzige Regel, die für den 58-Jährigen wirklich zählt, ist die der Mathematik. Solange beide in der Lage seien, um den Titel zu fahren, dürfen sie sich bekämpfen - ohne Probleme zu verursachen, stellt Arrivabene klar. Durch die guten Ergebnisse seiner Fahrer liegt die Scuderia derzeit komfortabel auf dem zweiten Platz in der Teamwertung, zwar 40 Zähler hinter Mercedes, aber 31 Punkte vor Williams.

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