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Amnesty fordert Regierung in Bahrain zu Freilassungen auf

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert die Regierung in Bahrain auf, anlässlich des Grand Prix alle politischen Gefangenen freizulassen

(Motorsport-Total.com) - Der Arabische Frühling war gestern, und auf den ersten Blick betrachtet ist die politische Situation in Bahrain derzeit unter Kontrolle; doch bei genauerem Hinsehen gibt es durchaus noch Konflikte im Königreich am Persischen Golf. Das veranlasst die Menschenrechtsorganisation Amnesty International jedes Jahr dazu, anlässlich der Formel 1 die Situation in Bahrain mittels einer Presseaussendung zu thematisieren.

Scheichs in Manama

Die Menschenrechtslage in Bahrain ist laut Amnesty weiterhin angespannt Zoom

In dieser prangert Amnesty an, dass in Bahrain weiterhin "erschütternde Menschenrechtsverletzungen" stattfinden, wenn auch fernab des Glamours des Formel-1-Paddocks. Hinter den schnellen Autos verstecke sich eine Regierung, die sämtliche Oppositionelle, Kritiker und Aktivisten mundtot mache und sogar ins Gefängnis stecke, klagt James Lynch, Stellvertretender Direktor von Amnesty International für den Nahen Osten und Nordafrika, an.

"Die alarmierende Erosion von Menschenrechten in Bahrain in den vergangenen Jahren bedeutet, dass jeder, der es wagt, die Behörden zu kritisieren oder Reformen zu fordern, eine drakonische Strafe riskiert", so Lynch. "Die moderaten Reformen, die nach den Aufständen im Jahr 2011 eingeführt wurden, konnten die Hoffnungen, dass die Menschenrechte geschützt und verteidigt werden würden, bei weitem nicht erfüllen."

Amnesty fordert die Regierung daher dazu auf, anlässlich des Formel-1-Rennens ein Zeichen zu setzen und alle politischen Gefangenen "sofort und bedingungslos" freizulassen. Die Pressemitteilung enthält auch konkrete Details zu den Schicksalen einzelner Gefangener, deren einziger Fehler es gewesen sei, ihre Meinung zu äußern. Dass das Königshaus dieser Aufforderung tatsächlich folgen wird, gilt jedoch als ausgeschlossen.

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