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  • 23.01.2004 · 09:46

  • von Marcus Kollmann

Alonso erteilt Titelhoffnungen vorerst eine Absage

Der Spanier glaubt nicht, dass man schon dieses Jahr um die Weltmeisterschaft kämpfen kann - Grund dafür der neue Motor

(Motorsport-Total.com) - Ferrari, BMW-Williams und McLaren-Mercedes zählen sich selbst auch in dieser Saison wieder zum engsten Favoritenkreis in Sachen Weltmeisterschaftstitel.

Fernando Alonso (Renault)

Alonso ist skeptisch, dass Renault schon 2004 in den Titelkampf eingreifen kann

Doch längst zerbricht man sich in Maranello, Grove und Woking auch den Kopf darüber, welches der anderen Teams sich als ernst zu nehmender Gegner entpuppen könnte.

Ist es vielleicht RenaultF1? Im letzten Jahr verfügten die Blau-Gelben schon über ein konkurrenzfähiges Auto, welches vor allem im Bereich Aerodynamik stark war, und verbesserten sich über die Saison auch in ihren schwächeren Bereichen.#w1#

Ziel für 2004 heißt Abstand verringern

Möglicherweise könnte aber auch BAR-Honda, nun wo man auf Michelin-Reifen setzt und David Richards den sprichwörtlichen Sand im Getriebe entfernt zu haben scheint, in die Phalanx der Top-Teams vorstoßen?

Genau weiß das momentan keiner. Fernando Alonso glaubt aber, dass sein Team in diesem Jahr noch nicht in den Kampf um die Fahrer- und Weltmeisterschaft eingreifen können wird: "Wir müssen zuerst einmal den Abstand verringern und die Lücke schließen. Unser Ziel ist, ab 2005 in den Titelkampf einzugreifen", erklärt der Spanier in der englischen Presse, dass man besser nicht zu viel von RenaultF1 erwarten sollte.

Alonso fürchtet im Motor Renaults Schwachstelle

Understatement? Nicht wenn es nach Alonso geht. Zumindest hat der sechstbeste Formel-1-Pilot des letzten Jahres eine gute Erklärung für seine Annahme: "Realistisch betrachtet wird es uns durch den neuen Motor schwer fallen mit den Top-Teams mitzuhalten", wähnt der 22-Jährige im Bereich Antrieb, durch die Abkehr vom Weitwinkelkonzept hin zu einem traditionellen Zylinderwinkel, das größte Handicap seines Teams.

Dass die Triebwerke durch die Ein-Motoren-Regel nun ein gesamtes Wochenende halten müssen, hat seiner Meinung nach für RenaultF1 die größten Nachteile mit sich gebracht.

Positive Tests auf dem Motorenprüfstand

Leistungsmäßig soll der aktuell im R24 verwendete Zehnzylinder ersten Informationen nach zwar durchaus mit dem letztes Jahr eingesetzten Aggregat mithalten können, doch "das wahre Problem besteht in der Zuverlässigkeit sobald wir damit auf der Strecke unterwegs sind", erklärt Renaults Entwicklungs-Chef Pat Symonds gegenüber dem 'Autosport'-Magazin.

Was der Engländer damit sagen will ist aber nicht etwa, dass man mit fundamentalen Schwierigkeiten rechnet, denn die Tests auf dem Motorenprüfstand sind schließlich "positiv" verlaufen. Doch Theorie und Praxis sind oftmals zwei verschiedene Paar Schuhe.

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