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Allison sieht Lotus (noch) nicht in der Rolle des Gejagten

Lotus-Technikchef James Allison lobt Starpilot Kimi Räikkönen auf ganzer Linie und glaubt nicht, dass das Team im Entwicklungsrennen ins Hintertreffen gerät

(Motorsport-Total.com) - Schon in seiner Comeback-Saison 2012 wusste Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen positiv zu überraschen. Als einziger Pilot im Feld sah der überaus konstant agierende "Iceman" bei allen 20 Rennen die Zielflagge und fuhr den Lotus beim Grand Prix von Abu Dhabi gar als Sieger über die Ziellinie. Unterm Strich stand für den Finnen der dritte Rang in der Fahrerwertung hinter Sebastian Vettel und Fernando Alonso zu Buche.

James Allison

Allison traut dem Formel-1-Braten 2013 noch nicht, ist aber vorsichtig optimistisch Zoom

Beim Auftaktrennen der neuen Saison in Melbourne machte Räikkönen einmal mehr deutlich, dass er nicht nur schnell, sondern auch strategisch klug fährt. So ringt die Siegesfahrt im Albert Park auch Lotus-Technikchef James Allison großen Respekt ab. "Er fuhr ein unglaublich geduldiges Rennen", blickt der Brite auf den vergangenen Sonntag zurück.

"Ich glaube, er wusste, dass er ein gutes Auto zur Verfügung hatte und wusste genau, dass er der Spitzengruppe nicht hinterherhetzen musste. Er schonte die Reifen und fuhr nur dann schnell, wenn es darauf ankam", spricht Allison die Zweistoppstrategie an bescheinigt dem "Iceman" eine "enorme Reife und viel Selbstvertrauen für das bevorstehende Jahr".


Fotos: Lotus, Großer Preis von Malaysia


Von einer Rolle des Gejagten will der Lotus-Technikchef aber noch nicht sprechen. Auf die Frage, welche Strecken im Rennkalender er am meisten fürchtet, antwortet Allison in Sepang mit "alle" und geht ins Detail: "Man muss es Rennen für Rennen nehmen. Es wäre gut, wenn wir hier im Wissen, wettbewerbsfähig zu sein, abreisen könnten. Dann hätten wir gezeigt, dass wir sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Temperaturen gut aufgestellt sind." Am Freitag jedenfalls konnte Räikkönen keiner das Wasser reichen.

So macht sich Allison auch keine großen Sorgen, dass das finanziell nicht auf Rosen gebettete Lotus-Team aus Enstone im Verlauf des Jahres in puncto Weiterentwicklung ins Hintertreffen geraten könnte: "Unser Team hat in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass wir im Entwicklungsrennen während einer Saison nicht nur mithalten können, sondern manchmal sogar das Tempo vorgeben." Das inzwischen von mehreren Teams genutzte passive DRS, das sich von der inzwischen verbotenen Doppel-DRS-Lösung von Mercedes unterscheidet, tauchte in der Saison 2012 zuerst am Lotus auf.

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