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Skoda Fabia Combi: Der Nachfolger kommt erst Anfang 2023

Skoda-Chef Schäfer hat sich zur künftigen Modellpolitik geäußert: Der neue Fabia Combi startet 2023, ein Basis-Fabia soll den Citigo ersetzen

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Nicht wenige Skoda-Kunden warten gespannt auf den neuen Fabia. Im September 2020 kündigte der neue Vorstandsvorsitzende von Skoda, Thomas Schäfer, an, dass die Neuauflage nächstes Jahr in den Verkauf kommen wird.

Skoda Fabia Kombi

Skoda Fabia Combi (2018) Zoom

In einer neueren Erklärung bestätigte er, dass der Fabia der vierten Generation zudem eine Kombi-Variante erhalten wird und damit eine 20-jährige Tradition fortsetzt. "Wir werden wieder eine COMBI-Version des Modells haben, die später kommt" schrieb Schäfer auf seiner Seite bei LinkedIn.

Nun zeigt sich, dass Schäfer die Aussage "später kommen" ziemlich langfristig interpretiert. Im Interview mit der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift "auto motor und sport" teilt Schäfer mit, dass der neue Fabia Combi erst Anfang 2023 erscheinen wird: "Betrachten Sie das als Nischen-Segment, in dem wir jedoch einen so hohen Anteil haben, dass ein Fabia Combi für uns auch weiterhin Sinn ergibt", so Schäfer in "auto motor und sport".

Ähnliches Vorgehen wie einst beim Octavia

"Und deshalb haben wir gemeinsam mit den Konzernkollegen entschieden, unseren Kunden auch künftig einen Fabia Combi anzubieten. Das aktuelle Modell produzieren wir noch bis Ende 2022. Anfang 2023 kommt dann voraussichtlich der Nachfolger in den Handel.", so Schäfer weiter.

Damit werden also über längere Zeit zwei verschiedene Generationen des Fabia erhältlich sein. Ähnlich hatte Skoda es bereits vor vielen Jahren beim Octavia praktiziert. Warum der Fabia Combi so lange auf sich warten lässt, kann nur spekuliert werden. Womöglich möchte Skoda nicht den geräumigen Scala kannibalisieren.

Der neue Fabia soll außerdem in einer Art abgespeckten Variante den Citigo ersetzen, der voraussichtlich 2023 die Bühne verlässt. "Mit einem attraktiv eingepreisten Fabia-Basismodell schnüren wir ein überzeugendes Paket im Einstiegssegment.", so Schäfer im Interview mit den Kollegen aus Stuttgart.

Zwar vermuten wir, dass Skoda langfristig ein kleines Elektroauto als Derivat des VW ID.1 bringen wird. Offenbar möchte die Marke aber auch nicht das Segment zwischen 10.000 und 12.000 Euro aus den Augen verlieren.

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Zudem hat Schäfer die globalen Märkte im Blick, auf denen ein einfaches, günstiges Auto mit Verbrenner eine wichtige Rolle spielt. Deshalb werde es bei Skoda in jedem Fall auch in Zukunft einen Kleinwagen der Größe eines Citigo mit Verbrennungsmotor geben. "Ja, das brauchen wir. Es gibt ja viele Regionen wie Russland, Indien, Afrika, und Südamerika, in denen die Elektrifizierung erst langfristig eine Rolle spielen wird", so Schäfer.

Quelle: auto motor und sport

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