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Renaulution: Neuer Strategieplan von Renault, Dacia, Lada und Alpine

Renault-Chef Luca de Meo präsentiert einen neuen Strategieplan namens Renaulution, um die Wende zur Elektromobilität zu schaffen

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Der neue Renault-Chef Luca de Meo präsentiert am heutigen Donnerstag seinen neuen Strategieplan Renaulution. Das Ziel ist die "Ausrichtung der Unternehmensstrategie vom Volumen zum Wert" ("from volumen to value"). Der Plan soll die nachhaltige Profitabilität des Unternehmens sicherstellen und verfolgt gleichzeitig das Ziel, bis 2050 in Europa CO2-neutral zu werden.

Renault-Chef Luca di Meo (Bildquelle: Renault) Zoom

Der Renaulution-Plan umfasst drei Phasen, die parallel starten:

- Erholung bis 2023: Der Fokus liegt auf der Verbesserung der Margen und der Cash-Generierung
- Erneuerung bis 2025: Erschließung neuer Fahrzeugsegmente mit dem Ziel, die Rentabilität zu steigern
- Revolution ab 2025: Verstärkte Ausrichtung des Geschäftsmodells auf "Technologie, Energie und Mobilität" mit dem Ziel, die Renault-Gruppe zu einem Vorreiter in Sachen neue Mobilität zu machen.

Renault: Produktoffensive "La Nouvelle Vague"

Mit einer umfassenden Produktoffensive namens "Nouvelle Vague" (Neue Welle) soll Renault die Energiewende vorantreiben. Ziel ist, bis 2025 den grünsten Antriebsmix aller Hersteller in Europa anzubieten. Dazu plant die Marke 14 neue Modelle, davon sieben mit reinem Elektroantrieb. Besonders im C-Segment (Kompaktwagen à la Mégane) soll die Marke ihre Position in Europa stärken.

Bei der Elektrifizierung will Renault bis 2025 führend sein. Bei Elektroautos stellt die Marke mit dem Zoe bereits den deutschen Elektro-Bestseller. Überraschender ist, dass Renault sich nun auch dem Wasserstoffauto zuwenden will. Dazu wird es ein neues Joint-Venture im Bereich Wasserstoff geben.

Im Bereich Software will Renault künftig auf die sogenannte "Software République" setzen - ein "offenes kooperatives Ökosystem". Damit will Renault das Angebot an vernetzten Diensten erweitern. Wichtig ist Renault auch das Thema Kreislaufwirtschaft, für den künftig der französische Produktionsstandort Flins führend sein soll. Ziel der bis 2024 entstehenden, sogenannten Re-Factory ist es, die CO2-Bilanz der Mobilität bis 2030 sogar in den negativen Bereich zu bringen.

Dacia und Lada: Weniger Plattformen

Die Billigmarken Dacia und Lada werden künftig in einer eigenen Business Unit "Dacia-Lada" zusammengeführt. Die Marken sollen künftig verstärkt die neue, hochflexible CMF-B-Plattform nutzen und die Zahl der Fahrzeugplattformen von vier auf eine und die Zahl der Karosserietypen von 18 auf elf reduzieren. Pro Plattform sollen künftig 1,1 Millionen Autos jährlich entstehen statt nur 0,3 Millionen. Dacia soll Dacia bleiben, aber einen Hauch Coolness dazubekommen.

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