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  • 22.03.2021 · 12:39

  • von Stefan Wagner

Nächster Mini Dreitürer (2023) erstmals erwischt

Das sind die ersten Bilder des nächsten Mini, in diesem Fall als Elektro-Version - Er wirkt kompakter als bisher. Verbrenner wird es ein letztes Mal geben

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Mit dem Cooper SE und dem Plug-in-Hybrid des Countryman hat Mini zuletzt gezeigt, wo der Weg hingehen soll. Für zehn Prozent der Verkäufe zeichnen alleine diese beiden Modelle inzwischen verantwortlich. Da ist es nur logisch, dass die Briten ab 2030 komplett komplett auf Strom setzen werden. Ab 2025 soll das letzte neue Modell mit Verbrennungsmotor vorgestellt werden.

Was das mit diesen Erlkönigbildern zu tun hat? Nun, eine ganze Menge. Sie sehen hier nämlich zum ersten Mal die nächste Generation des Mini Dreitürers. Des Klassikers im Modellprogramm, sozusagen. Und der dürfte deutlich elektrischer werden als bisher, aber noch nicht gänzlich auf Benziner (und Diesel?) verzichten.

Der hier gezeigte Prototyp ist die EV-Version, unschwer zu erkennen am "Electric Test Vehicle"-Aufkleber an der Flanke. Obwohl man zum Design des Autos aufgrund der starken Tarnung noch nicht wirklich viel sagen kann, wirkt es auf den ersten Blick nicht viel anders als beim aktuellen Modell.

Das überrascht ein wenig, sagte doch Mini-Chef Bernd Körber zuletzt in einem Interview, dass man, was das Aussehen betrifft, "den größten Schritt der letzten 20 Jahre" machen werde.

Sehr interessant ist immerhin der Vergleich mit dem jetzigen Mini Cooper SE, der bei den Tests im skandinavischen Schnee ebenfalls zugegen war. Wie Sie auf dem Bild unter diesem Absatz sehen können, wirkt die neue Generation kompakter und gestraffter als ihr Vorgänger.

Mini Cooper SE EV der nächsten Generation

Mini Cooper SE EV der nächsten Generation Zoom

Das sollte die Fans glücklich stimmen, steckte doch gerade die aktuelle dritte Generation viel Kritik für ihre aus dem Ruder gelaufenen Ausmaße ein. Außerdem wandern die Außenspiegel wieder von der Tür unter die A-Säule.

Größere Änderungen könnten wir im Interieur sehen. Die Erlkönigbilder zeigen leider nicht den gesamten Innenraum, aber einen Abschnitt des Armaturenbretts erkennt man schon. Auf selbigem scheint in großer, gebogener Screen zu sitzen, wie man das von aktuellen BMW-Modellen kennt. Das wäre eine dramatische Abkehr vom bekannten, schon immer etwas schrulligen Mini-Interieur-Design mit seinen vielen Rundinstrumenten.

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Wann genau der neue Mini erscheint, ist noch nicht ganz klar. Es wird davon ausgegangen, dass er nicht vor 2023 beim Händler steht, aber er könnte durchaus schon 2022 vorgestellt werden. Neben einem (oder mehrerer) Modell(e) mit Verbrenner und dem Nachfolger des elektrischen Cooper SE wird es - das ist bereits bestätigt - erstmals auch eine elektrische Performance-Variante geben. Wann der Mini John Cooper Works Electric kommt, ist noch nicht raus.

Sorgen um klassischen Kompaktsportler-Spaß müssen sich die Fans vorerst aber wohl nicht machen. "John Cooper Works Modelle mit konventionellen Verbrennungsmotoren werden parallel auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen, um die Wünsche und Bedürfnisse unserer performance-orientierten Fans in aller Welt zu erfüllen", sagte Bernd Körber noch Ende vergangenes Jahres.

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