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Lada Niva Travel (2021): Neuer Discount-Offroader vorgestellt

Nach der Trennung von General Motors folgt prompt das Facelift des zähen Klein-Offroaders - So kommt der aufgefrischte Lada Niva Travel.

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Ursprünglich kam das Modell im Jahr 1998 als VAZ-2123 auf den Markt. 2003 wurde aus dem kleinen Offroader plötzlich der Chevrolet Niva. Schuld war ein Joint Venture zwischen General Motors und AwtoWAS. Erst vor ein paar Monaten beendete GM die Zusammenarbeit und erklärte sich damit einverstanden, seinen 50-Prozent-Anteil an den russischen Autobauer zu verkaufen.

Nun ist das kleine Nutztier zurück und bereit für 2021. Neuerdings wieder mit Lada-Logo, dem neuen Namen Niva Travel und ein paar Design-Änderungen.

Die Produktion des Lada Niva Travel hat diese Woche in Russland begonnen. Die hemdsärmeligere Offroad-Variante läuft als erste vom Band. Zur Serienausstattung gehören permanenter Allradantrieb, ein Schnorchel, unlackierte Plastik-Beplankungen und Offroad-Reifen.

Das Design der Frontpartie erinnert ein wenig an den Toyota RAV4. Neu sind modernere Scheinwerfer und eine umgestaltete Motorhaube mit einer Art Mini-Powerdome. Der Grill ist wesentlich größer als bisher, außerdem wirken die Kotflügel im Vergleich zum Chevrolet Niva ein gutes Stück kantiger. Am Heck erkennt man einen neuen Stoßfänger. Die Rückleuchten verfügen nun über LED-Technologie.

Bilder des Interieurs wurden noch nicht veröffentlicht, allerdings haben wir gehört, dass es im Großen und Ganzen vom Vorgänger übernommen wurde. Gleiches gilt für den Antrieb, einen 1,7-Liter-Benziner mit mächtigen 82 PS und 127 Nm Drehmoment, der an ein manuelles 5-Gang-Getriebe gekoppelt ist.

Lada Niva Travel

Lada Niva Travel Zoom

Wer vorhat, Nordschleife-Rekorde zu brechen, sollte sich also vermutlich woanders umschauen, nicht nur, weil der Niva 19 Sekunden für den Sprint von 0-100 km/h benötigt und der Vortrieb bei 140 Sachen endet.

Erwähnenswert ist noch, dass der Niva eigentlich schon im Juli - direkt nach GMs Entscheidung, das Joint Venture aufzugeben - wieder mit Lada-Markenlogo vorfuhr. Nun, nur ein paar Monate später, erscheint die Facelift-Version. Die Preise stehen noch nicht fest, aber das Vorgänger-Modell startete in Russland bei 726.000 Rubel (etwa 7.875 Euro). In der teuersten Ausstattung wurden 869.000 Rubel (9.426 Euro) fällig.

Der 2021er Lada Niva sollte nicht mit dem klassischen Lada-Offroader verwechselt werden, der diesen Namen über Jahrzehnte trug. Der altgediente Kult-Geländewagen firmiert inzwischen unter dem Namen "4x4" und wurde seit seinem Debüt im Jahr 1977 kaum modernisiert.

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