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  • 22.07.2021 · 14:26

  • von Stefan Wagner

Kia Sportage (2022) zeigt wildes Styling auf ersten echten Fotos

Der neue Kia Sportage zeigt sich erstmals auf echten Bildern - Die Basisausstattung verwirrt, kommt aber so wohl nicht zu uns

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Die fünfte Generation des Kia Sportage ist inzwischen auf dem heimischen Markt in Südkorea in den Verkauf gegangen. Grund genug für den Hersteller, eine neue, deutlich umfangreichere Bildergalerie seines Mittelklasse-SUVs zu präsentieren.

KIA Sportage

2022 Kia Sportage Zoom

Seit seinem Debüt Anfang Juni hat das Schwestermodell des Hyundai Tucson mit seinem unkonventionellen Design ja durchaus für Kontroversen gesorgt. Jetzt kommt aber der richtige Moment der Wahrheit, denn die neuen Bilder sind nicht im Studio entstanden und massiv durch den Filter gejagt worden. Das hier sind echte Fotos der Generation NQ5.

Das olivgrüne Fahrzeug auf den neuen Bildern ist ganz offensichtlich eine hohe Ausstattungslinie mit allem Schnick und Schnack, inklusive zweifarbigen 19-Zöllern. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass wir es hier mit der globalen Version des Sportage zu tun haben, die sich bei einem Radstand von 2,75 Meter auf 4,66 Meter Länge streckt. Die europäische Version, die im Herbst dieses Jahres vorgestellt wird, wird weniger Radstand haben und insgesamt kürzer ausfallen.

Es wird erwartet, dass der Euro-Sportage keinerlei Unterschiede beim Design aufweist. Das gilt dann auch für die Front, die der ein oder andere als eher hektisch charakterisiert hat. Der Rest der Optik ist mehr oder weniger konventionell. Diese neuen Bilder zeigen zudem den Unterschied zwischen den LED-Scheinwerfern und den guten alten Halogen-Haudegen.


Fotostrecke: Kia Sportage (2022) zeigt wildes Styling auf ersten echten Fotos

Was sie ebenfalls zeigen, ist der gewaltige Unterschied im Interieur, wenn man sich für die Basis-Ausstattung entscheidet. Die Topversionen kriegen ja ein Set-up mit zwei 12,3 Zoll großen Bildschirmen. Die mittleren Ausstattungsniveaus erhalten einen kleineren Touchscreen, die Basisvariante jedoch kommt allen Ernstes mit einem winzigen LCD-Display, das aussieht, als wäre über Nacht das Jahr 1995 zurückgekehrt.

Ein weiterer Unterschied zwischen den gehobenen Trimmlevels und einem Einstiegsmodell ist der Bereich unter den zentralen Lüftungsdüsen, wo die Basis noch Knöpfe für die Bedienung einer manuellen Klimaanlage aufweist. Damit verschwindet auch das Display für die Klimabedienung, das Sportage-Varianten mit Zwei-Zonen-Klimaautomatik aufweisen.

Dabei sollte aber berücksichtigt werden, dass es sich auf den Bildern um den koreanischen Sportage handelt. Die Chancen sind relativ hoch, dass nicht alle Märkte die spartanische Basisversion erhalten werden. Kaum vorstellbar, dass es viele deutsche Kunden gibt, die mit einem Uralt-Zentraldisplay und einer manuellen Klimaanlage in einem nagelneuen Crossover leben wollen würden. Auf der anderen Seite würden sich einige Sparfüchse sicher über eine extrem günstige Einstiegsvariante freuen.

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