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Audi A3 Sportback 40 TFSI e (2021): Plug-in-Hybrid mit 78 Kilometer Reichweite

Der A3 Sportback e-tron war im Jahr 2011 der erste Audi mit Plug-in-Hybrid-Antrieb - Nun gibt es auch die neue A3-Generation wieder als PHEV

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Der A3 Sportback e-tron war im Jahr 2011 der erste Plug-in-Hybrid von Audi; nun kommt er als A3 Sportback 40 TFSI e auf Basis der neuen A3-Generation zurück. Dank verbesserter Batterie schafft er nun 78 Kilometer rein elektrisch (NEFZ-Norm). Die Systemleistung liegt bei 204 PS wie bei vielen anderen PHEVs aus dem VW-Konzern.

Nach den Plug-in-Hybrid-Varianten des A6, A7, A8, Q5 und Q7 folgen nun kompakte PHEVs. Den Anfang macht der Audi A3 Sportback 40 TFSI e. Kurz danach folgt eine leistungsstärkere Variante - vermutlich der 245 PS starke Antrieb aus dem VW Golf GTE, Tiguan GTE, Cupra Leon e-Hybrid und Skoda Octavia RS iV.

Als Verbrennungsmotor dient ein 1.4 TFSI mit 110 kW (150 PS) und 250 Nm Drehmoment. Dazu kommt eine permanenterregte Synchronmaschine mit 80 kW sowie 330 Nm. Wie beim Vorgänger ist sie ins Getriebe integriert, sie ist jedoch leichter und kompakter.

So ergeben sich 150 kW (204 PS) Systemleistung und ein Systemdrehmoment von 350 Nm. Das kompakte PHEV-Modell sprintet in 7,6 Sekunden auf 100 km/h und weiter bis 227 km/h Spitze. Im NEFZ-Zyklus verbraucht es 1,4 Liter Sprit, was 30 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht. Ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (S tronic) leitet die Momente der beiden Motoren auf die Vorderachse.

Die Lithium-Ionen-Batterie liegt unter dem Boden im Bereich der Fondsitze. Mit 13,0 kWh speichert sie - dank verbesserter Zellchemie - fast die Hälfte mehr als beim Vorgänger. Ein eigener Kühlkreislauf temperiert die Batterie, bei Bedarf lässt er sich zur Kühlung an die Klimaanlage ankoppeln.

Gestartet wird immer elektrisch, und das bis zu einer Außentemperatur von -28 Grad. Mit der EV-Taste kann man den Elektroantrieb priorisieren. So kann man bis zu 78 Kilometer (nach NEFZ-Norm, 67 Kilometer im WLTP-Zyklus) emissionsfrei zurücklegen, fast 20 Kilometer mehr als beim Vorgänger. Die elektrische Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h. Bei niedrigem Tempo ertönt der gesetzlich vorgeschriebene E-Sound des so genannten Acoustic Vehicle Alert System.

Im Hybridmodus teilen sich beide Antriebe die Arbeit intelligent auf. Über den Touchscreen lassen sich die Modi anwählen Battery hold und Battery charge auswählen. Das Antriebsmanagement bezieht die Navigation, die Sensoren und die Assistenzsysteme mit ein. Beim Gaswegnehmen wählt es zugunsten der Effizienz meist den Freilauf mit ausgeschaltetem TFSI - das Auto segelt.

Serienmäßig kann man per Fahrmodus-System (Audi drive select) zwischen den Fahrprofilen Comfort, Efficiency, Auto, Dynamic und Individual wählen. Zudem gibt es noch den S-Modus des Getriebes. Im Dynamic-Modus und im S-Modus des Getriebes wird bei Kickdown und Vollgas für zehn Sekunden das volle Boost-Drehmoment frei. Sobald man vom Gas geht, wird zur Rekuperation gewechselt. Die Verzögerung soll ein echtes One-Pedal-Feeling ergeben, verspricht Audi.

Beim Bremsen übernimmt die E-Maschine bis etwa 0,3 g die Verzögerung alleine, danach kommen die konventionellen Scheibenbremsen ins Spiel, wobei die Rekuperation aber aktiv bleibt. Beim Bremsen kann der Elektromotor bis zu 40 kW Leistung zurückgewinnen. Speziell gestaltete 16-Zoll-Aluräder sind Serie, auf Wunsch gibt es Räder in 17 oder 18 Zoll.

Audi A3 Sportback 40

Audi A3 Sportback 40 Zoom

Serienmäßig wird ein normales Netzladekabel für die 230-Volt-Steckdose mitgeliefert. Der A3 Sportback 40 TFSI e lädt mit maximal 2,9 kW Leistung. Eine leere Batterie ist in etwas mehr als vier Stunden wieder voll. Per App kann man die Ladezeiten und die Vorklimatisierung steuern. Bei niedrigen Temperaturen erwärmen elektrische Heizelemente den Innenraum, bei hohen Temperaturen kühlt die elektrisch angetriebene Klimaanlage den Innenraum herunter.

Auf Wunsch gibt es Matrix-LED-Scheinwerfer. Ihr digitales Tagfahrlicht, ein Pixelfeld aus 15 LED-Segmenten, erzeugt eine E-förmige Lichtsignatur - Symbol für den Plug-in-Hybridantrieb. Im Innenraum gibt es einen kompakten "Shifter",markanten Türöffnern und eine große Black-Panel-Fläche in der Instrumententafel. Neu im Programm sind Sitzbezüge aus recycelten PET-Flaschen mit Kontrastnähten.

Der Kofferraum fasst beim Plug-in-Hybrid 280 bis 1.100 Liter Gepäck - bei den konventionellen Modellen sind es 380 bis 1.200 Liter. Auf Wunsch gibt es eine elektrische Heckklappe, die sich per Fuß-Geste öffnen und schließen lässt.

Im Cockpit gibt es serienmäßig ein "digitales Kombiinstrument", was auch immer das bedeuten mag. Es bietet Hybrid-spezifische Anzeigen wie Powermeter, Antriebsstatus und Ladezustand. Optional gibt es das Audi virtual cockpit. Der 10,1 Zoll große zentrale Touchscreen bildet die Energieflüsse ab.

Die Serienausstattung umfasst neben den genannten Features LED-Scheinwerfer, ein Multifunktions-Lederlenkrad und eine Zweizonen-Klimaautomatik. Auf Wunsch gibt es ein Head-up-Display, Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und ein Panorama-Glasdach. Die Assistenzsysteme Audi pre sense front, Spurverlassenswarnung, Abbiegeassistent und Ausweichassistent sind Serie. Unter den optionalen Systemen spielt der adaptive Fahrassistent eine Hauptrolle, weil er den Fahrer in vielen Situationen beim Lenken, Beschleunigen und Bremsen unterstützt.

Die Preise beginnen bei 37.471 Euro. Davon darf man noch 6.750 Euro Förderung abziehen. Zudem wird das Plug-in-Hybrid-Modell als Dienstwagen pauschal mit lediglich 0,5 Prozent des Brutto-Listenpreises besteuert.

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