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Alfa Romeo Tonale auf 2022 verschoben

Der neue Alfa Romeo-Chef Imparato verschiebt den Start des Crossovers Tonale nach hinten - Offenbar ist er unzufrieden mit dem Plug-in-Hybrid-System

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Der kleine Crossover Tonale kann für Alfa Romeo eigentlich gar nicht früh genug kommen. Trotz eines groß angelegten Neustarts im Jahr 2015 mit komplett neu entwickelter Plattform (Giorgio) und den vielversprechenden Modellen Giulia und Stelvio blieb man bisher weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Nun wird der Tonale als nächster Retter gesehen, was aufgrund seiner Positionierung auch realistischer erscheint.

Unglücklicherweise verschiebt sich sein Start einem neuen Bericht zufolge nun noch weiter nach hinten. Das SUV im VW T-Roc-Format wurde vor etwas mehr als zwei Jahren auf dem Genfer Autosalon als Studie vorgestellt. Nach einigem Hin und Her sollte die Serienversion eigentlich im September 2021 präsentiert werden und kurz darauf in den Verkauf gehen. Nun scheint es, als würde sich der Marktstart bis ins Jahr 2022 verzögern. Das berichtet Automotive News Europe. Offenbar will Jean-Philippe Imparato, der neue CEO des Autobauers, eine bessere Performance des Plug-in-Hybrid-Systems.

Imparato übernahm das Zepter bei Alfa nach dem Zusammenschluss von FCA und PSA. Zuvor leitete er Peugeot und machte den französischen Autobauer von einem Sanierungsfall zu einem hochprofitablen Unternehmen. Den Tonale soll er erstmals im Januar gesehen haben. Einer "mit dem Sachverhalt vertrauten Quelle" zufolge soll er eine bessere Performance vom Plug-in-Hybrid-Antrieb des Modells verlangt haben, was zu einigen Modifikationen führen wird. Verschiedene Zulieferer-Quellen sagten, diese Optimierungen würden den Start des Tonale um etwa drei Monate verzögern.

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Der neue Alfa-Crossover wird auf der Plattform des Jeep Compass basieren. Seit dem Facelift gibt es den Compass mit zwei Plug-in-Hybrid-Varianten. Eine davon kommt auf eine Systemleistung von 190 PS, die andere auf 240 PS. Der Antrieb kombiniert einen 1,3-Liter-Turbo-Benziner mit einem 60-PS-Elektromotor an der Hinterachse. Mit einer Ladung der 11,4-kWh-Batterie soll das Auto rein elektrisch bis zu 49 Kilometer fahren können.

Das derzeitige PHEV-Topmodell des vergleichbaren Peugeot 3008 verfügt über einen 1,6-Liter-Benziner mit zwei E-Motoren und eine Systemleistung von 300 PS. Mit der größeren 13,4 kWh-Batterie soll eine elektrische Reichweite von 59 Kilometer möglich sein.

Quelle: Automotive News

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