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Marco Werner unterschreibt bei Highcroft

Der dreimalige Le-Mans-Sieger Marco Werner soll seine Audi-Erfahrungen bei Highcroft einbringen: Mit David Brabham und Marino Franchitti an der Sarthe

(Motorsport-Total.com) - Highcroft macht vor seinem ersten Auftritt in Le Mans richtig ernst. Die amerikanische Mannschaft von Duncan Dayton holte sich bereits vor dem Start in die neue Saison der American Le-Mans-Series mit David Brabham einen prominenten Piloten an Bord, nun folgt ein weiterer erfahrener Mann von der anderen Seite der Dieselzapfsäule: Marco Werner. Der 43-Jährige Dortmunder wurde im Le-Mans-Kader von Audi nicht mehr berücksichtigt und tritt nun mit Highcroft-Acura in der LMP2 an.

Marco Werner

Mit Acura unterwegs: Werner wechselt vom LMP1-Diesel in den LMP2-Benziner

Dass sich irgendwann eine Fahrerkombination aus dem aktuellen Le-Mans-Champion Brabham (2009 im Peugeot) und Werner (2009 im Audi) ergeben könnte, war lange Zeit kaum denkbar. Gerüchte bildeten sich in den vergangenen Wochen dennoch. Werner tauchte im Anschluss an das Sebring-Rennen am Wochenende wenige Tage später zu den Testfahrten an gleicher Stelle auf. Als er im Highcroft-Acura Platz nahm, war die Sache klar.#w1#

"Nach meinen Erlebnissen mit Audi erschließt sich nun noch einmal eine ganz neue Welt für mich", sagt Werner zu seinem Wechsel in die LMP2. "Ich freue mich schon darauf, diesen Wagen in Le Mans fahren zu dürfen. Der Wagen ist viel leichter als der Audi. Es wird sicherlich Spaß machen, ein agileres Auto zu fahren. Es wird in Le Mans aber etwas anders sein. Wir wissen, dass dort die LMP2 und die LMP1 in ganz unterschiedlichen Ligen fahren. Das war in Sebring nicht ganz so deutlich."

Beim Zwölf-Stunden-Rennen in Florida saß am Wochenende Simon Pagenaud als etatmäßiger Highcroft-Pilot hinter dem Acura-Steuer. Doch der Franzose steht im Le-Mans-Aufgebot von Peugeot. "Wir müssen vor unserem ersten Le-Mans-Einsatz viel lernen", so Teamchef Dayton. "Wir profitieren sehr von Davids Erfahrung. Aber als es darum ging, das Aufgebot für Le Mans zu komplettieren, wollten wir unbedingt einen Mann, der weiß, wie man dort gewinnt. Marco kennt den Rhythmus dieses Rennens. Wir mussten ihn uns angeln, damit wir schnell dort das Siegen lernen können."

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