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Schubert mit Werksunterstützung in die "Grüne Hölle"

Schubert nimmt die 24 Stunden auf dem Nürburgring mit Werksunterstützung von BMW in Angriff - Zudem stellt man ein starkes Fahreraufgebot

(Motorsport-Total.com) - Aufbruch in ein neues Zeitalter: Das BMW Team Schubert nimmt 2012 als werksunterstütztes Kundenteam und mit einem bärenstarken Fahrerkader das legendäre 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife in Angriff. Adorf, Alzen, Bastian, Hürtgen, Müller, Müller und Schwager - der Rennstall vom Motorsport-Standort Oschersleben nahe Magdeburg geht mit erfahrenen Piloten, vielversprechenden Talenten und weiterentwickelter Technik der beiden BMW Z4 GT3 an den Start des unerbittlichen Marathons. Beim ultimativen Test für Mensch und Maschine baut Schubert-Motorsport vom 17. bis 20. Mai auf die Unterstützung von BMW Motorsport. Erstmals in der Geschichte des Rennstalls geht Schubert Motorsport als werksunterstütztes Team das 24-Stunden-Rennen in der "Grünen Hölle" an.

Dirk Adorf will sich den Traum vom Gesamtsieg endlich erfüllen Zoom

Beim Personal das Beste vom Besten: Die Fahrernominierung des BMW Team Schubert liest sich wie ein Who-is-who des 24-Stunden-Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife. Dirk Adorf, Uwe Alzen, Claudia Hürtgen, Dirk Müller und Jörg Müller bilden in Sachen Erfahrung das Rückgrat des Kaders. Ergänzt wird die Mannschaft durch Nico Bastian und Dominik Schwager. In welcher genauen Besetzung die beiden BMW Z4 GT3 Mitte Mai an den Start gehen, hält sich das Team noch offen: Die Fahrzeugzuordnung des Septetts wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Adorf bezeichnet das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife gern als "sein Rennen". Allein der Sieg blieb dem sympathischen 42-Jährigen bislang verwehrt. 2012 wird Adorf mit der gewohnten Mischung aus Abgeklärtheit und Ehrgeiz versuchen, "sein Rennen" zu gewinnen. Wie Adorf ist Alzen ein echtes Nordschleifen-Urgestein und feierte dort im Jahr 2000 im Porsche sowie 2010 im BMW M3 GT2 den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen.

"Ich bin ein Kind der Nordschleife. Klassensiege beim 24-Stunden-Rennen hatte ich dort viele, nur den Gesamtsieg möchte ich unbedingt noch feiern. Ich glaube, dass wir 2012 bei meinem 21. Versuch ein Wort mitsprechen können", ist Adorf optimistisch. "Schubert hat in den vergangenen Jahren hart und mit bemerkenswerter Nachhaltigkeit gearbeitet und ist das richtige Team für den Einsatz."

"Über den Winter ist viel am BMW Z4 GT3 passiert. Und mit dem Fahrerkader verfolgt BMW die eigene Tradition, neben den erfahrenen und abgeklärten Fahrern auch jungen und schnellen Piloten eine Chance zu geben. Alles in allem eine gute Mischung. Aber am Ende werden wir auch das Glück der Tüchtigen brauchen, um siegen zu können.

Erfahrung soll Gesamtsieg bringen

In Sachen Kenntnis der "Grünen Hölle" steht Hürtgen ihren Teamkollegen kaum nach. Hürtgen startet seit 2002 für Schubert-Motorsport und feierte gemeinsam mit dem Rennstall aus Oschersleben zahlreiche Triumphe bei der Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring. Der bislang größte gemeinsame Erfolg: der Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Dubai 2011 und der Meistertitel in der Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring im BMW 320i 2005.

"Die Entwicklung, werksunterstütztes BMW Team zu sein, ist für Schubert extrem positiv", streicht Hürtgen hervor. "Ich bin der Auffassung, dass das Team diese Chance verdient hat und noch viel sicherer, dass jeder Einzelne alle Hebel in Bewegung setzen wird, dass die neue Zusammenarbeit ein voller Erfolg wird."

"Man kennt sich im Team schon lange Zeit, kein Fahrer muss dem anderen etwas beweisen - deshalb wird jeder von uns alles für das große Ziel geben. BMW hat eine große Tradition beim 24-Stunden-Rennen und seit 1970 19 Gesamtsiege geholt. Schubert startet mit der Nummer 20 - das sollte Ansporn und Zeichen genug sein. Es gibt allerdings über 20 siegfähige Konkurrenten. Das heißt: Wie im Fußball muss in der Mannschaft vom Torwart bis zum Sturm alles stimmen, damit der Sieg möglich ist."

Weder verwandt noch verschwägert, aber mit den gleichen Motorsport-Genen ausgestattet: Dirk und Jörg Müller gehören jeweils bereits über ein Jahrzehnt zur BMW Familie. Dirk Müller stieg 2001 nach dem Sieg anno 2000 in der GT-Klasse der ALMS zum Werksfahrer auf, Jörg Müller feierte 1999 mit dem BMW V12 LMR den Gesamtsieg beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Die Karrieren von Dirk und Jörg verliefen häufig synchron: Gemeinsam starteten die Müllers für BMW in der Tourenwagen-WM, im GT-Sport und bei den 24 Stunden auf der Nordschleife.

"Ich bin mit Schubert in diesem Jahr bereits die 24 Stunden von Dubai gefahren und zuvor zweimal beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife mit ihnen angetreten. Ich habe immer sensationelle Erfahrungen mit Schubert gemacht", sagt Jörg Müller. "Sie haben es schon lange verdient, einmal das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zu gewinnen, und ich hoffe, dass ihr Traum mit der Werksunterstützung durch BMW wahr wird."

"Mit dem Z4 GT3 habe ich schon einige Testkilometer absolviert und kenne ihn bis ins Detail. Eine Menge Leute bei BMW und Schubert haben viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt. Jeder Rennfahrer, jedes Team, jeder Hersteller geht immer mit dem Ziel ins Rennen, zu gewinnen. Das umzusetzen wird aber extrem hart, denn es gibt viel starke Konkurrenz und einen weiten Kreis siegfähiger Autos."

Bastian und Schwager: Perfekte Ergänzung des Kaders

Mit Nico Bastian und Dominik Schwager wird der Fahrerkader des BMW Team Schubert zu einer schlagkräftigen, siebenköpfigen Mannschaft komplettiert. Bastian feierte 2011 den Titel in der MINI-Challenge und erlebt sein 24-Stunden-Debüt am Steuer des BMW Z4 GT3. Schwager durchlief mit Formel-BMW, Formel 3 und Formel 3000 die klassische Motorsportschule, startete sieben Jahre in Asien und machte sich seit 2006 im europäischen GT-Sport einen Namen. Seit 2009 bestreitet Schwager auch das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

"Aus der MINI-Challenge in den über 500 PS starken BMW Z4 GT3 zu wechseln, ist natürlich eine Umstellung", blickt Bastian voraus. "Schon vergangenes Jahr bin ich mit Schubert-Motorsport auf der Nordschleife und mit dem Z4 GT3 gestartet und habe großartige erste Eindrücke gesammelt. Die Nordschleife bekommt mit so einem leistungsstarken Auto auf einmal fünf Kurven mehr, weil man viel schneller unterwegs ist."

"Das genieße ich sehr. Zudem kann ich von meinen erfahrenen Teamkollegen viele Dinge abschauen und von den kleinen Tipps und Tricks, die sie mir ganz offen geben, profitieren. Unser Ziel ist aber identisch: Wir treten nicht an, um das Feld aufzufüllen, sondern mit um den Sieg zu kämpfen."

Teammanager Stefan Wendl sieht die Mannschaft sehr gut aufgestellt: "Dass unser Engagement mit dem BMW Z4 GT3 beim 24-Stunden-Rennen die Werksunterstützung von BMW erhält, gibt dem gesamten Team einen enormen Schub. Alle ziehen gemeinsam am selben Strang und arbeiten in die gleiche Richtung. Und die ist: um den Gesamtsieg mitzukämpfen. Mit dem Z4 GT3 haben wir eine leistungsstarke technische Basis dafür. Der Fahrerkader ist ausgewogen und mit herausragenden Piloten besetzt. Jetzt liegt es an uns, es beim Rennen gegen etwa zwei Dutzend starke Gegner umzusetzen."

Werksunterstützer Kundensport, eigene Engagements, Fahrzeugaufbau im Kundenauftrag - am Firmensitz von Schubert-Motorsport herrscht permanent Hochbetrieb und geschäftige Anspannung. Um auf zukünftige Aufgaben perfekt vorbereitet zu sein, investiert Schubert Motorsport in den Ausbau der Werkstätten. "Wir werden in den kommenden drei Jahren insgesamt 4,5 Millionen Euro investieren, um mit den Motorsport-Hallen das bestmögliche Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter zu schaffen", so Firmenchef Torsten Schubert.

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