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Terol: "Muss bis über beide Ohren grinsen"

125er-Weltmeister Nicolas Terol blickt auf seine erfolgreiche Saison 2011 zurück, in der für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen ist

(Motorsport-Total.com) - Nicolas Terol sicherte sich in Valencia den letzten Weltmeistertitel der 125er-Ära. Mit Beginn der Saison 2012 wird die Einsteigerklasse in den Grand-Prix-Sport durch die Moto3-Klasse abgelöst, in deren Premierensaison auch Terol zum Starterfeld gehören wird.

Nicolas Terol

Nicolas Terol ist der letzte 125er-Weltmeister der Geschichte

Gänzlich realisiert hat der Spanier den Titelgewinn noch nicht, wie er sagt. "So langsam wird mir bewusst, was ich geschafft habe, aber ich hatte bisher noch nicht wirklich Zeit, die Geschehnisse in vollem Umfang zu realisieren", wird Terol von 'Bikesportnews' zitiert. In einem Punkt ist sich der 23-Jährige allerdings sicher: "Es ist ein wunderbares Gefühl."

Als Champion der kleinen Klasse ist der Aprilia-Pilot nun auch in den Annalen einer der legitimen Nachfolger seiner erfolgreichen Landsleute wie zum Beispiel Ricardo Tormo oder Jorge "Aspar" Martinez. Letzterem dankt Terol insbesondere, schließlich holte sich der aus Valencia stammende Rennfahrer den Titel im Aspar-Team von Martinez. "Ich habe immer davon geträumt, eines Tages gemeinsam mit diesen großen Champions genannt zu werden."

"Wenn ich diese Aufzählung nun tatsächlich höre, muss ich bis über beide Ohren grinsen. Bei Aspar muss ich mich für meine gesamte Karriere und dafür, dass er mir die Chance gegeben hat, in der Spanischen Meisterschaft anzutreten, bedanken. Zudem geht mein Dank an ihn für den Vertrag in diesem Jahr und all seine Ratschläge", so Terol.

Zarco als härtester Gegner auf dem Weg zum Titel

Als Höhepunkte seiner persönlichen Saison 2011 bezeichnet der neue Weltmeister "die Siege, speziell meinen ersten Heimsieg in Jerez". Auch den Grand Prix von Indianapolis, wo er das gesamte Wochenende dominiert hat, zählt der Spanier zu seinen persönlichen Highlights.

In Bezug auf die Negativ-Höhepunkte fällt Terol die Wahl ebenfalls nicht schwer: "Die schwierigsten Momente waren die Verletzung in Assen und der Ausfall in Brünn. Nach Brünn hatte ich einige negative Gedanken in meinem Kopf, die ich im Anschluss dank dreier Siege in Folge glücklicherweise verbannen konnte."

Als härtesten Gegner bezeichnet Terol Vizeweltmeister Johann Zarco. "Kein Zweifel, dass Zarco mein schärfster Rivale war", sagt er und erklärt: "Er war konstant und in der Schlussphase einiger Rennen etwas überaggressiv, was es für mich nicht immer einfach gemacht hat." So bezeichnet der Spanier seine eigene Konstanz sowie die Fähigkeit des gesamten Aspar-Teams, nach Rückschlägen wieder zurückschlagen zu können als den Schlüssel zum Titel.

Den Moment, als er in Valencia als Zweiter hinter Sieger Maverick Vinales über die Ziellinie fuhr, wird Terol nie vergessen, wie er versichert: "Das war der beste Moment überhaupt. Bevor ich über die Linie fuhr, konnte ich sehen, wie meine Mechaniker die Boxentafel vorbereiteten, auf der mit riesigen roten Buschstaben 'Weltmeister 2011' stand. Das Gefühl, als das gesamte Team auf der Boxenmauer stand, werde ich nie vergessen. Hoffentlich finde ich irgendwo ein Foto davon, dass ich mir zu Hause aufhängen und dann jeden Tag betrachten kann."

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