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Mahindra: Ist die Moto3 erst der Anfang?

Mahindra freut sich über das Engagement in der Moto3 - Folgt die Motorrad-WM der Formel 1 und nimmt Indien in den Kalender auf?

(Motorsport-Total.com) - Der indische Fahrzeughersteller Mahindra holte sich in Valencia durch Danny Webb die letzte Pole-Position in der Zweitaktgeschichte der Motorrad-Weltmeisterschaft. Zudem präsentierte man am Samstag das neue Moto3-Bike. Geschäftsleiter Anand Mahindra erklärt stolz: "Wir haben das letzte Jahr der 125er genutzt, um zu analysieren und zu lernen, während wir in Italien unsere Moto3-Maschine entwickelt haben."

Mahindra Moto3

Am Samstag präsentierte Mahindra in Valencia die Moto3-Maschine

"Ich bin sehr stolz auf die diesjährigen Erfolge des Teams, der Fahrer und der Ingenieure und sehr gespannt, unser wundervolles neues Motorrad in der neuen Klasse 2012 zu beobachten", schildert er. "Mahindra verpflichtet sich stark in der MotoGP. Wir möchten langfristig agieren und erfolgreich sein."

"Der nächste Schritt ist es, ein großartiges Motorrad zu bauen und eine ernstzunehmende Kraft in der Moto3 zu werden. Die kleinere Klasse passt zu uns, weil das unsere gegenwärtige Produktion widerspiegelt", erläutert Mahindra und macht klar, dass die Moto3 nicht die Endstation sein muss: "Es gibt keinen Grund, warum wir über die Jahre nicht ein Teil der MotoGP werden sollten. Yamaha feiert dieses Jahr 50 Jahre im Grand-Prix-Sport. Wieso sollte Mahindra das nicht 2061 auch machen?"

"Sicher wäre es schön, ein Rennen in Indien zu haben." Anand Mahindra

Auch in Hinblick auf den Kalender sieht Mahindra Chancen für Indien: "Sicher wäre es schön, ein Rennen in Indien zu haben. Wir haben jetzt eine neue Strecke in der Nähe von Delhi, auf der ein beeindruckendes Formel-1-Debüt gefeiert wurde. Wir wissen, dass die Dorna eifrig Gespräche führt über ein Indien-Rennen. Sie sind die Experten und wir überlassen es ihnen. Aber wir sind bereit, Hinweise und Hilfe zu geben, sollten sie welche benötigen."

"Wenn die Beliebtheit von Motorradrennen steigt und die Auswirkungen von neuen und hochmodernen Einrichtungen, wie dem Buddh International Circuit, fühlbar werden, sollten wir einen Anstieg in den Maßstäben des Zweiradsports in Indien sehen", ist er sich sicher. "Vielleicht kommen Talente hervor, die in der MotoGP antreten. Dann sollten wir froh sein, diese unterstützen zu können."

"Wir glauben aber nicht, dass wir indische Piloten in die Weltmeisterschaft bringen sollten, bis sie zeigen, dass sie das Potenzial, das Talent, die Entschlossenheit und das Tempo haben, um sich ihren Platz zu verdienen", merkt Mahindra an. Das Moto3-Bike der Inder wurde in Zusammenarbeit mit Engines Engineering entwickelt. Es kommt ein Gitterrohrrahmen aus Stahl zum Einsatz. Die Schwinge besteht aus Aluminium. Der homologierte Einzylinder mit 250 Kubikzentimetern wurde von Oral Engineering entwickelt.

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