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Lotti zum Lada-Aus: "Wir sind überrascht und enttäuscht"

WTCC-Promoter Marcello Lotti über den Rückzug von Lada, das gut gefüllte WM-Starterfeld und die zahlreichen Neuzugänge der Tourenwagen-WM

(Motorsport-Total.com) - 20 Stammfahrer weiß die Tourenwagen-WM in der neuen Saison in ihren Reihen, dennoch ist Serienchef Marcello Lotti nicht restlos mit dem Aufgebot der Rennställe zufrieden: Lada fehlt in der Auflistung des Automobil-Weltverbandes (FIA). Das russische Werksteam hätte 2010 eigentlich am Start sein sollen, doch offenbar haben sich die Verantwortlichen bei Avtovaz nun anders entschieden.

KSO-Chef Marcello Lotti

Marcello Lotti und die WTCC müssen den Absprung des Lada-Teams vermelden Zoom

Entsprechend war die Freude über ein volles WM-Starterfeld bei Lotti etwas getrübt: Das Lada-Aus kam unerwartet, wie der Italiener gestehen muss. "Wir sind überrascht und enttäuscht, denn sie haben sich 2009 zu einem dreijährigen Programm verpflichtet", gibt der Promoter der Tourenwagen-WM zu Protokoll und fügt an: "Um diese Angelegenheit muss sich nun die FIA kümmern", so Lotti.#w1#

Für eine wesentlich fröhlichere Stimmung sorgten indes die zahlreichen Einschreibungen für die sechste Saison der WTCC. "Wir sind sehr stolz darauf, dass es uns in dieser für die Wirtschaft so schwierigen Zeit gelungen ist, ein qualitativ hochwertiges Starterfeld zusammenzustellen. Die meisten Stammpiloten und Teams sind noch immer mit dabei", kommentiert Lotti die neue WM-Aufstellung.

"Das garantiert uns eine Kontinuität in Bezug auf das Wachstum der Meisterschaft", so der Italiener. "Wir sind sehr dankbar, dass BMW und Chevrolet ihr Vertrauen in diese Rennserie erneuert haben, indem sie ihre Werksprogramm bestätigt haben. Auch bei SEAT möchten wir uns bedanken, obwohl sie in diesem Jahr kein Werksteam unterhalten" - im Januar hatte SEAT das WTCC-Aus verkündet.

Die Iberer bleiben der WM allerdings erhalten. Lotti: "SEAT hat als Marke große Anstrengungen unternommen, um durch die Kundenteams stark repräsentiert zu werden. Diese Privatfahrer werden von SEAT eine entsprechende technische Unterstützung erfahren", erläutert der WM-Chef und fügt an: "Es ist sehr dankbar für uns, dass junge Fahrer und Teams dieser Meisterschaft beitreten."

"Die neuen Teams Bamboo Engineering und Zengõ, die Ankunft von vielversprechenden Youngsters wie Norbert Michelisz, Harry Vaulkard und der Einsatz von Piloten aus neuen Märkten - Mehdi Bennani aus Marokko und Darryl O'Young aus China - stehen stellvertretend für das weltweite Image der WTCC", meint Lotti. Die neue WTCC-Saison beginnt am 7. März im brasilianischen Curitiba.

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