powered by Motorsport.com

WSBK 2023: Ducati präsentiert die Panigale V4R von Weltmeister Bautista

Parallel zu den MotoGP-Bikes zeigt Ducati auch die Werksmaschinen für die Superbike-WM: Alvaro Bautista startet mit der Nummer 1 in die Saison 2023

(Motorsport-Total.com) - Ducati hat als erster Hersteller der Superbike-WM die Motorräder für die WSBK-Saison 2023 präsentiert. Erstmals zeigte Ducati die Werksmaschinen für die seriennahe Meisterschaft parallel zu den Prototypen der MotoGP (zum Bericht über die MotoGP-Präsentation). Die kombinierte Teampräsentation fand im Skiort Madonna di Campiglio statt.

Alvaro Bautista; Michael Rinaldi

Alvaro Bautista und Michael Rinaldi bilden auch 2023 das Ducati-Werksteam Zoom

Die große Überraschung der Präsentation war, dass sich beide Titelverteidiger - MotoGP-Champion Francesco "Pecco" Bagnaia und Superbike-Weltmeister Alvaro Bautista - für die Startnummer 1 entschieden haben. In der vorläufigen Nennliste wurde Bautista noch unter der Nummer 19 gelistet. Diese Entscheidung revidierte der Spanier in den zurückliegenden Wochen.

In der Saison 2023 setzt Ducati ein neues Serien-Superbike ein. Die Panigale V4R wurde nach vier Jahren einer Modellpflege unterzogen. "Wir werden ein komplett neues Motorrad haben", kommentiert Ducati-Corse-Chef Luigi "Gigi" Dall'Igna.

Ducati Pangiale V4R

Ducati Pangiale V4R: Neue Winglets, neuer Auspuff und Änderungen am Motor Zoom

Optisch unterscheidet sich die 2023er-Maschine durch die neuen Winglets vom bisherigen Modell. Und auch die Auspufführung wurde angepasst. Die Endtöpfe sind jetzt unter dem Heck angebracht.

Doch auch unter der Verkleidung wurden einige Dinge geändert. "Vor allem beim Motor gibt es viele Änderungen. Ich erwarte, dass das Motorrad noch besser wird und vor allem die Zuverlässigkeit weiter verbessert wird", bemerkt Dall'igna.

Das Ziel für die 2023er-Panigale ist klar. Ducati möchte den Titel in der Superbike-WM verteidigen. "Unser Ziel ist es, die Siege und die Erfolge zu wiederholen, auch wenn das nicht einfach wird", so Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti.

Alvaro Bautista mit der 2023er-Ducati noch dominanter?

Titelverteidiger Alvaro Bautista ist sich bewusst, dass die WSBK-Saison 2023 kein Durchmarsch wird. "Vor uns liegt eine neue Herausforderung. Nach einer fantastischen Saison, in der wir mit Ducati die Superbike-WM und die MotoGP gewinnen konnten, wird 2023 erneut ein anspruchsvolles Jahr werden", so der Spanier.

Alvaro Bautista

Alvaro Bautista trägt die Nummer 1, in der die Nummer 19 als Detail verewigt ist Zoom

"Wir fahren mit der Nummer 1. Und das bedeutet, dass wir nur ein Ziel haben: zu gewinnen. Wir haben sehr viel Druck, müssen aber ruhig bleiben und versuchen, mit voller Konzentration und Ruhe zu arbeiten", erklärt Bautista.

"Wir haben ein neues Motorrad. Die Arbeit vor dem ersten Rennen ist entscheidend, auch wenn es nicht komplett anders sein wird als 2022", bemerkt der Weltmeister. "Wir müssen alle Details im Auge behalten, um die maximale Performance zu erhalten."

Michael Rinaldi muss sich für die WSBK 2024 empfehlen

Teamkollege Michael Rinaldi steht vor einer wegweisenden Saison, was seine Karriere angeht. Der WM-Vierte des Vorjahres will endlich wieder Rennen gewinnen und sich für 2024 empfehlen. "Ich beginne dieses neue Abenteuer mit großem Enthusiasmus. Gemeinsam mit meinem Team haben wir in den vergangenen zwei Jahren immer Fortschritte gemacht und unsere Ergebnisse verbessert", blickt Rinaldi zurück.

Michael Ruben Rinaldi

Michael Ruben Rinaldi steht vor seiner dritten Saison als Ducati-Werkspilot Zoom

"Als Team haben wir in der letzten Saison drei Titel gewonnen, und das bedeutet, dass das Paket sehr stark ist", bemerkt der Italiener. "Während des Winters haben wir die Punkte analysiert, auf die wir uns konzentrieren müssen, um uns zu verbessern und um im Titelrennen konkurrenzfähig zu sein."

"Ich habe in den letzten Wochen viel gearbeitet und werde dies auch weiterhin mit großem Engagement tun, denn ich möchte immer mein maximales Potenzial ausschöpfen können. Es wird viele neue Dinge geben, auch auf dem Motorrad, und ich kann es kaum erwarten, loszulegen", berichtet Rinaldi.

Neueste Kommentare