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Milwaukee-Aprilia keine Gefahr für Kawasaki und Ducati

Die Aprilia RSV4 ist wohl auch in der neuen Saison weit vom Glanz vergangener Tage entfernt: Eugene Laverty verpasst beim Test den Einzug in die Top 10

(Motorsport-Total.com) - Nach einer enttäuschenden Saison mit Ioda wurde Aprilia wach und erkannte, dass die RSV4 ohne werksseitige Unterstützung in der Superbike-WM untergeht. Die neue Kooperation mit der erfahrenen Milwaukee-Mannschaft rund um Shaun Muir und die Verpflichtung von Eugene Laverty sorgten bei den Aprilia-Fans für große Hoffnung, doch bei den bisherigen Tests konnte das Team die Erwartungen nicht erfüllen.

Lorenzo Savadori

Die Aprilia RSV4 ist momentan nicht auf Augenhöhe zu Kawasaki und Ducati Zoom

Beim abschließenden Test in Australien gelang lediglich Lorenzo Savadori der Einzug in die Top 10. Der Italiener verlor aber knapp eine Sekunde auf die Spitze und war damit nicht in Schlagdistanz, obwohl Phillip Island in der Vergangenheit stets ein Kurs war, auf dem die Aprilia RSV4 gut funktionierte.

Unzufrieden war Savadori aber nicht: "Der Test verlief gut. Wir arbeiteten hart und konnten bei der Abstimmung ein paar Dinge probieren. Das Wetter war besser als am Vortag und ich konnte viele Runden fahren, was sehr nützlich war", berichtet der langjährige Aprilia-Pilot. "Wir müssen für das Wochenende noch etwas Zeit finden. Uns gelangen heute leichte Fortschritte, doch wir müssen große Fortschritte erzielen. Das Team arbeitet sehr hart und ich bin zuversichtlich."

Teamkollege Laverty landete nur auf der zwölften Position und zog nach den beiden Testtagen ein nüchternes Fazit. Der Nordire wollte nach der Rückkehr zu den Superbikes um Siege und WM-Titel kämpfen, doch momentan ist Laverty nicht in Schlagdistanz zur Spitze.


Fotos: Superbike-WM-Test auf Phillip Island


Laverty drehte an den beiden Testtagen 85 Runden und ging am Dienstag genau wie Savadori einmal zu Boden. "Heute lief es besser für uns, sowohl bezüglich des Wetters als auch unserer Arbeit. Wir kamen am Vormittag gut voran bei der Abstimmung und anderen Dingen, die wir probierten. Am Nachmittag war es schwierig", bemerkt der ehemalige MotoGP-Pilot.

"Ich hatte einen leichten Abflug. Es war schwierig, das Motorrad so hinzubekommen, wie ich es möchte. Positiv ist, dass wir nun Zeit haben, uns das Gelernte anzuschauen. Hoffentlich können wir es umsetzen und am Wochenende starke Leistungen zeigen", so Laverty.

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