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Chaz Davies: "Carlin Dunne war jemand, der ständig neue Ziele verfolgte"

Trauer Carlin Dunne: WSBK-Pilot Chaz Davies reagiert geschockt auf den Tod des Ducati-Testfahrers - Der Pikes Peak übt aber auch auf Davies einen großen Reiz aus

(Motorsport-Total.com) - Beim diesjährigen Bergrennen am Pikes Peak verlor Ducati-Testpilot Carlin Dunne bei einem Sturz sein Leben. Kurz vor der Zieldurchfahrt verunglückte der US-Amerikaner, der in den ersten drei Sektoren klar Schnellster war und das Ziel bereits sehen konnte. Im Rahmen des Superbike-WM-Events in Donington äußerte sich Ducati-Kollege Chaz Davies im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' zum Tod von Dunne.

Carlin Dunne

Pikes-Peak-Routinier Carlin Dunne verlor beim Rekordversuch sein Leben Zoom

"Ich lernte Carlin bei der World Ducati Week kennen. Ich habe mich gut mit ihm unterhalten. Ich traf ihn auf der Bühne, nachdem wir mit den Motorrädern in die Stadt fuhren. Es war so traurig, das vergangene Woche zu sehen", bemerkt Davies.

"Er war ein richtig cooler Typ und war zusammen mit Ducati bei einigen tollen Projekten beteiligt. Ich kannte ihn nicht so gut, doch es sah so aus, als ob er jemand war, der ständig neue Ziele verfolgte. Er wollte bei seinen Projekten immer möglichst gut sein", berichtet Davies und betont: "Es ist wirklich traurig."

Chaz Davies

Chaz Davies lernte Carlin Dunne bei der World Ducati Week in Misano kennen Zoom

Das Bergrennen am Pikes Peak ist eine absolute Kultveranstaltung, die von den Automobil- und Motorradherstellern immer wieder für PR-Zwecke genutzt wird.

Ducati schickte in diesem Jahr den Prototyp der neuen Streetfighter V4 an den Start. Dabei handelt es sich um eine unverkleidete Version des V4-Superbikes. Damit sollte ein neuer Rekord für Motorräder aufgestellt werden.


Der finale Tag von Carlin Dunne beim Pikes Peak 2019

Davies interessierte sich für das Rennen. "Ich verfolgte das Event, denn ich habe einen weiteren Freund, der daran teilnimmt. Ich schaute auf den Social-Media-Kanälen, was passiert und verfolgte die Veranstaltung so gut ich konnte", schildert der Waliser.

Wäre eine Teilnahme nach der WM-Karriere reizvoll? "Das Rennen hat eine große Anziehungskraft. Es sieht wirklich beeindruckend aus. Die größte Hürde für eine Teilnahme wäre vermutlich die Erlaubnis meiner Mutter", scherzt der Vizeweltmeister. "Ich glaube aktuell nicht, dass ich jemals teilnehme, aber es ist ein unglaublich cooles Rennen."

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