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Bonovo-Teambesitzer: "Jonas Folger hat große charakterliche Stärke bewiesen"

Jürgen Röder zeigt großen Respekt vor Jonas Folgers Entscheidung, einen Schlussstrich zu ziehen - Er möchte Folger auch in Zukunft unterstützen

(Motorsport-Total.com) - Anfang Oktober fuhr Jonas Folger sein vorerst letztes Rennen in der Superbike-WM. Der Deutsche entschied sich gegen eine zweite Saison mit Bonovo-BMW, weil er in der Saison 2021 keine erkennbaren Fortschritte mit der M1000RR machen konnte. Es ist offen, wie es bei Folger weitergeht.

Jonas Folger

Jonas Folger konnte die gesteckten Ziele nicht erreichen Zoom

Bonovo-Teambesitzer Jürgen Röder hätte Jonas Folger trotz der schwachen Ergebnisse eine zweite Saison ermöglicht. Die Entscheidung, einen Schlussstrich zu ziehen, rechnet der Bonovo-Chef dem ehemaligen MotoGP-Piloten hoch an.

"Jonas Folger, den ich sehr schätze und als Mensch sehr achte, hat eine große charakterliche Stärke bewiesen, indem er schon in Magny-Cours auf mich zukam und sagte: 'Es hat keinen Sinn mehr. Ich kann dem Team und dir keinen Mehrwert mehr darbringen in 2022. Bitte akzeptiere, dass ich deine Option nicht nutze und mir etwas Neues suchen werde.' Das finde ich unheimlich stark", erklärt Röder.

"Es ist toll, dass ein junger Mensch, der die Chance hatte, hier weiterhin Geld zu verdienen, was an keinerlei Position im nächsten Jahr gebunden war, sondern nur weil ich mir sagte, er ist so ein toller Fahrer, irgendwann muss es doch funktionieren", zeigt sich Röder beeindruckt.

Jonas Folger

Jonas Folger konnte kein Gefühl für die BMW M1000RR aufbauen Zoom

"Er meinte, er sieht für sich im Moment in der Superbike-WM mit diesem Motorrad keine Zukunft. Ich habe ihm versprochen, dass er, sollte er in der BMW-Familie bleiben, weiterhin auf die Unterstützung vom Bonovo-Team, wie auch von mir in Person rechnen kann. Das ist jetzt eine Entscheidung seiner Seite, wohin er sich wendet und wo Angebote für ihn attraktiv sind", so Röder.

"Da werden wir in den nächsten Wochen und Monaten hören, wohin sich Jonas bewegt. Wir haben weiterhin ein sehr freundschaftliches Verhältnis und das wird auch so bleiben. Außerdem bin ich weiterhin der Überzeugung, Jonas ist einer der besten Fahrer überhaupt und charakterlich sehr stark, denn das, was er hier gemacht hat, das hätte nicht jeder gemacht", bemerkt der Bonovo-Chef.

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