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NASCAR-News Oktober 2020: Harvick startet in Fort Worth von P1

Aktuelle Nachrichten aus der NASCAR-Szene, kurz und kompakt: Kevin Harvick auf Texas Motor Speedway beim zweiten Rennen der "Round of 8" auf bestem Startplatz

Harvick startet in Fort Worth von P1 (23. Oktober)

Kevin Harvick

Kevin Harvick hat am Sonntag beim Start in Fort Worth freie Sicht nach vorn Zoom

Auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth steigt am Sonntag das zweite Rennen der "Round of 8" der Playoffs. Wie schon am vergangenen Wochenende (Kansas Speedway) wird somit erneut auf einem 1,5-Meilen-Oval gefahren. Der beste Startplatz wurde für Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford) berechnet, gefolgt von Joey Logano, Brad Keselowski, Chase Elliott, Alex Bowman, Martin Truex Jr., Denny Hamlin, Kurt Busch.

Hailie Deegan fährt volle Truck-Saison 2021 (22. Oktober)

Hailie Deegan

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Hailie Deegan, 19-jährige Tochter von Motocross- und Rallycross-Pilot Brian Deegan, steht vor ihrer ersten vollen NASCAR-Saison. Im Jahr 2021 wird sie für DGR-Crosley, das Team von Ex-NASCAR-Pilot David Gilliland, auf Vollzeitbasis in der Truck-Serie antreten. Ihr vorgezogenes Debüt im Ford F-150 mit der Startnummer 17 gab sie am vergangenen Wochenende auf dem Kansas Speedway. Vom 34. Startplatz ins Rennen gegangen, beendete Deegan ihr Truck-Debüt auf dem 16. Platz.

Hailie Deegans bisherige Erfolge umfassen unter anderem drei Siege in der K&N West Series in den Jahren 2018 und 2019 sowie den dritten Gesamtrang und den Rookie-Titel in der am Wochenende zu Ende gegangenen Saison 2020 der ARCA-Serie, der inoffiziell vierten NASCAR-Liga.

Kansas-Strafen für drei Cup-Crews (21. Oktober)

NASCAR-Radmuttern und Schlagschrauber

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Im Nachgang zum Auftaktrennen der "Round of 8" der Playoffs auf dem Kansas Speedway sind drei Crews der NASCAR Cup Series bestraft worden. Zwei davon gehören zum Kreis der Playoff-Teilnehmer. Am #4 Stewart/Haas-Ford von Kevin Harvick (P2), am #18 Gibbs-Toyota von Kyle Busch (P5) und am #19 Gibbs-Toyota von Martin Truex Jr. (P9) wurde nach der Zieldurchfahrt jeweils eine nicht richtig angezogene Radmutter beanstandet.

Wie in diesem Fall üblich werden die jeweiligen Crewchiefs für das Vergehen verantwortlich gemacht und müssen jeweils 10.000 US-Dollar Strafe berappen: Rodney Childers (für Harvick), Adam Stevens (für Busch) und James Small (für Truex Jr.). Bei mehr als einer einzigen lockeren Radmutter gibt es laut Reglement ein Rennen Sperre für den Crewchief.

Kyle Larson hat Freigabe für NASCAR-Rennen 2021 (20. Oktober)

Kyle Larson

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Am Montag der vergangenen Woche hat Kyle Larson bei NASCAR den Antrag auf Aufhebung seiner seit April geltenden Sperre eingereicht. Eine Woche später wurde diesem seitens NASCAR stattgegeben. Der ehemalige Ganassi-Pilot hat die Freigabe, ab dem 1. Januar 2021 wieder an NASCAR-Rennen teilzunehmen, da er während der vergangenen Wochen nicht nur das auferlegte Sensibilisierungs- und Schulungsprogramm zum Thema Diversität absolviert hat. Larson hat sich während der vergangenen Monate auch aus eigenem Antrieb heraus bei mehreren Anlässen intensiv mit diesem Thema befasst und weitergebildet. Darüber berichtete er kürzlich ausführlich auf seiner Homepage.

Damit ist alles angerichtet für Larsons NASCAR-Comeback in der Saison 2021. Bei welchem Team er fahren wird, ist noch nicht offiziell bestätigt. Kurioserweise gilt er inzwischen trotz der expliziten Abfuhr seitens Chevrolet als Favorit auf das noch freie Cockpit bei Hendrick Motorsports. Das Auto, das derzeit noch die Startnummer 88 trägt, wird von Alex Bowman geräumt, weil dieser für 2021 ins Auto mit der Startnummer 48 wechselt, das durch Jimmie Johnsons Rücktritt frei wird (siehe Eintrag vom 7. Oktober hier weiter unten). Bei Stewart-Haas Racing ist für Larson inzwischen trotz Clint Bowyers Rücktritt kein Platz mehr.

Kurt Busch gibt Playoffs noch nicht auf (19. Oktober)

Kurt Busch

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Während Bruder Kyle Busch in der "Round of 12" aus dem Kampf um den NASCAR-Titel 2020 ausgeschieden ist , hat Kurt Busch dank seines Las-Vegas-Sieges die "Round of 8" erreicht. Diese aber ging für ihn am Sonntag denkbar schlecht los. Der Motorschaden beim Hollywood Casino 400 auf dem Kansas Speedway bedeutet, dass Kurt Busch eines der beiden nächsten Rennen (Fort Worth und Martinsville) unbedingt gewinnen muss, um den Einzug in die "Championship 4" in Phoenix zu schaffen. Genau das nimmt er sich mit aussichtslosen 73 Punkten Rückstand auf den "Cut" nun vor.

"Schade für alle bei Chip Ganassi Racing. Ein Motorschaden in den Playoffs ist in etwa so wie ein riesiger Fallschirm, der dich einbremst. Wir müssen jetzt diesen Fallschirm einfach wegwerfen und gewinnen. Uns war ohnehin klar, dass wir wohl einen Sieg brauchen würden, um eine Chance zu haben. Jetzt stehen wir mit dem Rücken zur Wand, aber wir sind nicht ohne Grund in den Top 8 dabei. Ich habe einen großartigen Crewchief Matt McCall und wir werden zurückschlagen", so Kurt Busch entschlossen.

Elliott startet in Kansas City von P1 (16. Oktober)

Chase Elliott

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Im Kampf um den NASCAR-Titel 2020 ist der Kreis der ursprünglich 16 Anwärter inzwischen auf die Hälfte reduziert. Die "Round of 8" als vorletzte Playoff-Stufe vor dem finalen Vierkampf (8. November in Phoenix) beginnt am Sonntag auf dem Kansas Speedway in Kansas City. Dort wird Chase Elliott vom besten Startplatz ins Rennen gehen. Die weiteren sieben Playoff-Teilnehmer starten wie folgt von P2 bis P8: Joey Logano, Kurt Busch, Kevin Harvick, Martin Truex Jr., Alex Bowman, Denny Hamlin, Brad Keselowski.

Jahrestag des letzten "Intimidator"-Sieges (15. Oktober)

Renn-Action beim Winston 500 in Talladega 2000: Dale Earnhardt führt

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Am heutigen 15. Oktober jährt sich der letzte Sieg im Leben von Dale Earnhardt zum 20. Mal. Der siebenmalige NASCAR-Champion, der in der zweiten Hälfte seiner Karriere aufgrund der schwarzen Lackierung des #3 Childress-Chevrolet den Spitznamen "Intimidator" ("Einschüchterer") bekam, siegte am 15. Oktober 2000 auf eindrucksvolle Weise.

Beim Winston 500 auf dem Talladega Superspeedway lag Earnhardt fünf Runden vor Schluss des Rennens nur an 18. Stelle. Dann aber bahnte er sich beim Restrictor-Plate-Rennen in nie zuvor gesehener Art und Weise den Weg durch das Feld und hatte fünf Runden später den 76. und letzten Sieg seiner Karriere in der höchsten NASCAR-Liga in der Tasche. Gut vier Monate später, am 18. Februar 2001, ließ Earnhardt beim Unfall in der letzten Kurve des Daytona 500 sein Leben.

Bowyers "einzigartige" TV-Chance bei Fox (14. Oktober)

Clint Bowyer

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Der TV-Sender Fox wird die Rennen der NASCAR Cup Series in der ersten Saisonhälfte 2021 nach einjähriger Pause wieder mit einem Dreigespann kommentieren. Zum Duo Mike Joy und Jeff Gordon gesellt sich Clint Bowyer hinzu, der seine aktive NASCAR-Karriere am Saisonende 2020 beendet. Bowyer tritt damit bei Fox in die Fußstapfen von Darrell Waltrip. Wer sein eigener Nachfolger im #14 Stewart/Haas-Ford wird, ist noch nicht offiziell bestätigt. Für Bowyer aber steht fest, dass er sich die Chance auf den Beginn einer zweiten Karriere nicht entgehen lassen wollte. Vier Rennen hat der 41-Jährige noch vor sich, bevor er den Helm gegen das TV-Mikrofon tauscht.


Clint Bowyer wechselt ans TV-Mikrofon

Clint Bowyer tauscht das Cockpit des #14 Stewart/Haas-Ford gegen das TV-Mikrofon bei Fox Sports und beginnt dort 2021 eine zweite Karriere an der Seite von Mike Joy und Jeff Gordon!

"Als sich diese einzigartige Chance ergeben hat, war mir ziemlich klar, dass ich zuschlagen muss. So habe ich die großartige Möglichkeit, noch für eine lange Zeit ein großer Teil dieses Sports zu bleiben", erklärt Bowyer, der von seinen bislang 537 Rennen in der höchsten NASCAR-Liga zehn gewonnen hat. Mit seiner Karriere als Fahrer ist der Vize-Champion von 2012 zufrieden: "Ich hatte das Glück, für viele großartige Teams fahren zu dürfen. Ich habe für alle drei Hersteller [Chevrolet, Ford und Toyota] Rennen gewonnen. Das ist richtig cool. Ich habe viel erreicht und bin stolz darauf, keine Frage."

Kyle Buschs Playoff-Aus "passt zu diesem Jahr" (13. Oktober)

Kyle Busch

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Für Kyle Busch bedeutete das Rennen auf dem Charlotte-Roval am Sonntag das Ende seiner letzten Hoffnungen auf den weiteren Verbleib in den diesjährigen Playoffs. Aufgrund einer unglücklichen Kollision mit dem ebenfalls aus den Playoffs eliminierten Clint Bowyer war Busch im zweiten der drei Rennsegmente weit zurückgefallen. Anschließend zeigte er eine Aufholjagd und lag strategiebedingt sogar in Führung. Eben diese abweichende Strategie war es aber letztlich, die ihn ein Top-Ergebnis kostete.

Mit Platz 30 im Endergebnis hat der NASCAR-Champion von 2019 den Einzug in die "Round of 8" der Playoffs 2020 deutlich verfehlt. Damit wird es in diesem Jahr definitiv einen anderen Titelträger geben. Und was Kyle Busch betrifft, so ist er nicht nur aus den Playoffs eliminiert worden, sondern wartet noch immer auf seinen ersten Saisonsieg. Mit mittlerweile 32 sieglosen Rennen in Folge ist diese Serie so lang wie noch nie zuvor in seiner Cup-Karriere.

"Das passt einfach zu diesem Jahr. Nichts hat funktioniert", so Kyle Busch, der von einem "einfach schrecklichen Jahr für mich" spricht. "Viele andere Fahrer würden sich wahrscheinlich freuen, wenn sie so ein Jahr hätten wie wir es erleben. Für uns aber ist es einfach frustrierend mit dem Wissen, was wir eigentlich können. Als Titelverteidiger haben wir noch kein Rennen gewonnen. Hätten wir eines gewonnen, würden wir jetzt viel besser dastehen. Ich wusste aber, dass diese Runde (die "Round of 12" der Playoffs; Anm. d. Red.) schwierig werden würde. Ich hatte Recht."

Bowyer nach Playoff-Aus medizinisch behandelt (12. Oktober)

Clint Bowyer

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Stewart/Haas-Pilot Clint Bowyer war am Samstag beim Bank of America Roval 400 in Charlotte einer der vier Fahrer, die aus den Playoffs eliminiert wurden. Abgesehen vom sportlichen Ausscheiden aus dem Titelkampf in seiner letzten Saison als NASCAR-Fahrer machte der nächstjährige TV-Kommentator auch anderweitig Schlagzeilen. Direkt nach dem Rennen, das er auf P10 beendete, wurde Bowyer im Medical-Center der Strecke behandelt.

Wenig später gab Bowyer selbst Entwarnung: "Mir geht es gut. Ich war einfach mit meinen Kräften am Ende! Zwei, drei Runden mehr und ich hätte nach dem Rennen auf dem Boden gelegen. Ich habe mir das aber selbst zuzuschreiben. Ich hätte die Servolenkung nicht kaputt machen sollen."

Im letzten Rennsegment war Bowyers #14 Stewart/Haas-Ford mit beschädigter Front unterwegs. Was genau den Schaden ausgelöst hat, ging aus der Live-Übertragung des Rennens auf 'NBC' nicht direkt hervor. Sehr wohl hervor ging, dass Bowyer alles gegeben hat, den Einzug in die "Round of 8" der Playoffs aber genau wie Kyle Busch, Austin Dillon und Aric Almirola verfehlt hat.

Hamlin startet auf Charlotte-Roval von P1 (9. Oktober)

Denny Hamlin

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Zum zweiten Mal innerhalb von sieben Tagen wird Denny Hamlin vom besten Startplatz in ein Rennen der zweiten Playoff-Stufe 2020 gehen. Am Sonntag geht der Fahrer des #11 Gibbs-Toyota auf der Rundkurs-Oval-Kombination (Roval) in Charlotte von ganz vorn, nachdem er vergangenen Sonntag in Talladega von P1 gestartet war. Das Charlotte-Roval ist die zweite "Angststrecke" in der "Round of 12" und das letzte Rennen dieser Playoff-Stufe. Hamlin freilich steht dank seines Talladega-Sieges sicher in der "Round of 8".

Die weiteren elf Playoff-Teilnehmer starten auf dem Charlotte-Roval in folgender Reihenfolge hinter Hamlin von den P2 bis P12: Chase Elliott, Brad Keselowski, Kevin Harvick, Alex Bowman, Austin Dillon, Martin Truex Jr., Joey Logano, Kyle Busch, Kurt Busch, Clint Bowyer, Aric Almirola.

Honda fehlen Ressourcen für Einstieg (8. Oktober)

Honda-Logo

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An Gerüchten, wonach Honda als neuer Hersteller in die NASCAR-Szene einsteigen könnte, ist zumindest kurz- und mittelfristig nichts dran, wie Ted Klaus als Präsident von Honda Performance Development (HPD) zu verstehen gibt. "Wir haben momentan alle Hände voll zu tun mit IndyCar und mit dem DPi für die nächste Saison", spricht Klaus neben dem Engagement als Hersteller in der IndyCar-Serie das Engagement in der IMSA SportsCar Championship an.

Dort tritt Honda unter dem Banner des Nordamerika-Ablegers Acura an. Vom Team Penske wechselt man für 2021 zu Wayne Taylor Racing und zu Meyer Shank Racing. Für ein NASCAR-Projekt gibt es bei HPD derzeit schlicht und ergreifend keine Ressourcen, wie Klaus klarstellt: "Solange jede Rennserie ein eigenständiges Investment erfordert, führt das insbesondere in der heutigen Zeit dazu, dass man Abstand nimmt. Wir können nicht auf allen Hochzeiten tanzen."

Das nach der Saison 2021 zu Ende gehende Formel-1-Programm von Honda läuft gänzlich unabhängig von Japan aus. Dort frei werdende Ressourcen stehen nicht zwangsläufig für HPD und ein neues Amerika-Projekt zur Verfügung.

Bowman übernimmt #48 von Johnson (7. Oktober)

Startnummer 48 von Hendrick Motorsports

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In der Frage, wer in der NASCAR-Saison 2021 die Nachfolge von Jimmie Johnson im Hendrick-Chevrolet mit der Startnummer 48 antritt, haben sich Teambesitzer Rick Hendrick und Hauptsponsor Ally Financial auf Alex Bowman festgelegt. Damit vollzieht der Fahrer, der einst den Hendrick-Chevrolet mit der Startnummer 88 von Dale Earnhardt Jr. übernommen hat, einen teaminternen Wechsel. Seinen Crewchief Greg Ives wird Bowman behalten. Wer den #88 Hendrick-Chevy in Zukunft fahren wird, ist ebenso noch offen wie der neue Crewchief für dieses Auto (Übersicht: Fahrer, Teams und Fahrerwechsel für die NASCAR-Saison 2021).

Während der Hendrick-Vertrag mit Ally als Vollzeitsponsor bis Ende 2023 läuft, läuft Bowmans Hendrick-Vertrag derzeit nur bis Ende 2021. Derweil tritt Johnson Ende 2020 als siebenmaliger Champion von der (Vollzeit-)NASCAR-Bühne ab. 2021 plant er mit 13 IndyCar-Rennen für Ganassi, schließt aber auch den einen oder anderen NASCAR-Einsatz insbesondere auf einem der dann zahlreichen Rundkurse nicht aus. Im August fahren beide Rennserien am selben Wochenende auf dem Indianapolis-Rundkurs.


Alex Bowman übernimmt #48 von Jimmie Johnson

Hendrick Motorsports hat sich festgelegt: Das Auto, das 19 Jahre lang von Jimmie Johnson pilotiert wurde, wird 2021 von Alex Bowman gefahren. Er wechselt teamintern von Hendrick-Chevrolet mit der Startnummer 88 in jenen mit der 48.

Atlanta kündigt erneuten Umbau an (6. Oktober)

NASCAR-Action auf dem Atlanta Motor Speedway

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Aus dem vor wenigen Tagen veröffentlichten NASCAR-Kalender 2021 geht hervor, dass auf dem Atlanta Motor Speedway in der kommenden Saison erstmals seit 2010 wieder zwei Rennen der NASCAR-Topliga ausgetragen werden. Streckenbesitzer SMI kündigt an, das populäre 1,54-Meilen-Oval umbauen zu wollen. Bei dieser Gelegenheit soll die Strecke nicht nur neu konfiguriert werden, sondern auch einen komplett neuen Belag erhalten.

"Zwei Rennen dort zu haben, ist unserer Ansicht nach der richtige Schritt. Wir sind optimistisch und gespannt, wie sich die Neuasphaltierung und die Neukonfiguration in Atlanta auswirken werden", wird SMI-Chef Marcus Smith von 'NBC' zitiert und weiter: "Wir werden definitiv ein paar ziemlich coole Verbesserungen vornehmen."

Gerade der 23 Jahre alte Belag ist es, der Atlanta bei den NASCAR-Piloten so beliebt macht, weil das Thema Reifenverschleiß für packende Rennen sorgt. Damit könnte bald Schluss sein. Allerdings gibt es Hoffnung. Denn Gerüchten zufolge könnte man das seit Herbst 1997 als sogenanntes Quad-Oval (à la Charlotte und Fort Worth) bestehende Atlanta-Oval wieder in das ursprüngliche Layout zurückverwandeln.

Bis zum Frühjahrsrennen 1997 war Atlanta ein regelmäßig geformtes 1,5-Meilen-Oval mit zwei komplett parallelen Geraden. Kehrt man mit dem angekündigten Umbau zu einem solchen Layout zurück, würde Atlanta dem ebenfalls äußerst populären Homestead-Miami Speedway ähneln.

Ryan Blaney nach Talladega medizinisch behandelt (5. Oktober)

Ryan Blaney

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Ryan Blaney kam am Sonntag beim crashlastigen Playoff-Rennen in Talladega aufgrund Verwicklung in einen der späten Massencrashs nicht ins Ziel. Dass er im Anschluss an seinen Ausfall kein TV-Interview gab, erklärt Blaney am Montag via Twitter. Er musste das Medical-Center aufsuchen, um dort längere Zeit medizinisch behandelt zu werden - nicht aufgrund einer Verletzung, sondern aufgrund von Atembeschwerden.

"Ich habe gesehen, wie viele von euch gefragt haben, ob es mir nach gestern gutgehen würde. Mir geht es gut. Beim ersten Crash habe ich jede Menge CO2 eingeatmet. Deshalb musste ich eine Zeit lang im Care-Center bleiben, um das wieder zu normalisieren. Aus diesem Grund wurde ich nicht interviewt", so Blaney zur Situation. Der Penske-Pilot, der im Juni das Talladega-Frühjahrsrennen gewonnen hatte, wurde vor zwei Wochen aus den Playoffs eliminiert und gehört daher nicht mehr zum Kreis der diesjährigen Titelkandidaten.

Hamlin startet in Talladega von P1 (2. Oktober)

Denny Hamlin

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Das vierte Playoff-Rennen der NASCAR Cup-Saison 2020 beginnt am Sonntag auf dem Talladega Superspeedway mit Denny Hamlin auf dem besten Startplatz. Die weiteren elf verbliebenen Playoff-Teilnehmer starten gemäß Berechnung der Startaufstellung wie folgt von P2 bis P12: Kurt Busch, Martin Truex Jr., Alex Bowman, Kevin Harvick, Kyle Busch, Brad Keselowski, Joey Logano, Clint Bowyer, Chase Elliott, Aric Almirola, Austin Dillon. Bekanntlich aber hat gerade in Talladega die Startaufstellung mit dem Verlauf - geschweige denn dem Ergebnis - des Rennens herzlich wenig zu tun.

Childress/Hendrick starten Motorenkooperation (1. Oktober)

Technische Inspektion der Autos von Austin Dillon und Jimmie Johnson

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Zwei der Topteams im Chevrolet-Lager der NASCAR, nämlich Hendrick Motorsports (HMS) und Richard Childress Racing (RCR), arbeiten künftig hinsichtlich der Motorenentwicklung zusammen. Geleitet wird das neue Entwicklungsteam von einer Doppelspitze: Jeff Andrews, der kürzlich zum HMS-Geschäftsführer ernannt wurde, und Richie Gilmore, dem Vorsitzenden von ECR (Earnhardt-Childress Racing als die bisherige Motorensparte von RCR).

Damit geht Chevrolet einen ganz ähnlichen Schritt wie ihn Ford bereits im Jahr 2004 vollzogen hat, als sich die Motorentuner Jack Roush und Robert Yates zusammentaten, um die heutige Motorensparte Roush Yates Engines ins Leben zu rufen. Diese bereitet mittlerweile sämtliche Ford-Triebwerke für die NASCAR-Einsätze vor. Im Toyota-Lager übernimmt Toyota Racing Development (TRD) in Kalifornien seit dem im Jahr 2007 vollzogenen Einstieg in die NASCAR-Topliga die zentrale Motorenentwicklung.

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