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Kritik am neuen Auto: Hamlin muss Strafe zahlen

Denny Hamlin übte nach dem Phoenix-Rennen Kritik am neuen Gen6 und wird dafür kräftig zur Kasse gebeten - Carl Edwards agiert da wesentlich cleverer

(Motorsport-Total.com) - Die Toleranzgrenze, wenn es um das nagelneue Gen6 geht, ist bei NASCAR in diesen Tagen ganz offensichtlich sehr gering. Dies musste nun Denny Hamlin (Gibbs-Toyota) erfahren, der in seinem ersten Interview direkt nach dem Fallen der Zielflagge von Phoenix Kritik am neuen NASCAR-Boliden übte. Später wurden Hamlins Worte zudem noch von Toyota in die offizielle Presseaussendung gepackt. Die Folge: Der Vize-Champion der Saison 2010 muss jetzt 25.000 US-Dollar berappen.

Denny Hamlin

Das Gen6 ist unter Artenschutz: Denny Hamlin muss für seine Kritik kräftig löhnen Zoom

Worum ging es? Nach seinem dritten Platz stellte sich der 32-Jährige am vergangenen Sonntag vor die laufenden TV-Kameras und sagte: "Ich möchte ja kein Pessimist sein, aber dieses Auto fährt sich nicht so gut wie das Generation-5-Auto. Das hier ist eher so wie das alte Auto zu Beginn seiner Ära. Die Teams haben noch nicht die richtige Aero-Balance herausgefunden. Derzeit kann man nur Single-File fahren und du hast keine Chance, den Kerl vor dir zu überholen."

Hamlin, der das Frühjahrsrennen 2012 in Phoenix gewann, musste nach einem Motorwechsel von ganz hinten starten und kam im Rennverlauf eigentlich erst gegen Ende in eine echte Schlagdistanz zur Spitze. Er weiß: "Wenn mich jemand 30 Runden vor Schluss auf Rang 20 platziert hätte, dann wäre ich da geblieben. Ich hätte keine einzige Position gutmachen können. Heute ging es ganz alleine um das Thema Track-Position."


Fotos: NASCAR in Phoenix


NASCAR reagierte nun ungewöhnlich harsch: "Nach dem Phoenix-Rennen am vergangenen Sonntag machte Denny Hamlin einige abschätzige Bemerkungen in Bezug auf das Renngeschehen", heißt es in einer offiziellen Stellungnahme. "Obwohl NASCAR seinen Wettbewerbern große Freiheiten erlaubt, wenn es darum geht, ihre Meinungen zu einem weitläufigen Teilbereich des Sports zu äußern, so toleriert die Geschäftsführung keinesfalls Kommentare der Piloten, die das Rennprodukt schlechtmachen."

Hamlin war übrigens nicht der einzige Sprint-Cup-Pilot, der nach dem Phoenix-Rennen Kritik übte. Nur verpackte Sieger Carl Edwards (Roush-Ford) seine Worte wesentlich besser: "Ich würde hergehen und bei unseren Rennautos sämtlichen Abtrieb wegnehmen", sagte Edwards. "Ich würde die Rennen nur mit dem mechanischen Grip und vielleicht mit ein paar Reifenoptionen für eine bessere Balance bestreiten. So würden wir das Three-Wide-Racing sehen, echte Positionskämpfe und all das."

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