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Stoner testet V8-Supercar und ist begeistert

Casey Stoner hat sich einen Kindheitstraum erfüllt: Der MotoGP-Weltmeister hat das V8-Supercar von Craig Lowndes ausgiebig getestet

(Motorsport-Total.com) - Im internationalen Motorsport sind einige Australier in hochkarätigen Serien unterwegs. Mark Webber und Daniel Ricciardo mischen munter im Formel-1-Feld mit. Ryan Briscoe ist in der IndyCar-Serie für das Spitzenteam Penske unterwegs und hat unter anderem in der Vergangenheit sein Heimrennen in Surfers Paradise gewonnen. Der erfolgreichste Australier ist MotoGP-Weltmeister Casey Stoner. Der Honda-Pilot hat sich nun einen Kindheitstraum erfüllen können. Er durfte ein V8-Supercar fahren.

Casey Stoner

Weltmeister Casey Stoner besucht oft die Rennen der V8-Supercars

In Australien ist diese Tourenwagen-Serie eine große Nummer. Die Fahrer sind ähnlich populär wie beispielsweise Sebastian Vettel in Deutschland. Stoner hat in der abgelaufenen Saison einige Rennen besucht, darunter auch den berühmten Mount-Panorama-Kurs in Bathurst. Vor kurzem war Stoner auch beim Sydney 500 als Gast von Vodafone eingeladen. Der Sponsor ermöglichte dem 26-Jährigen in den vergangenen Tagen einen Test auf dem "Driving Centre" in Norwell. Dabei stieg Stoner in das Auto von Craig Lowndes, der Teamkollege von Meister Jamie Whincup ist.

"Ich wollte das schon machen, seit ich ein kleines Kind war. Die Möglichkeit war jetzt sehr speziell", sag Stoner nach insgesamt 90 Runden auf der anspruchsvollen Strecke. Lowndes hatte zu Beginn einige Runden gedreht, um entsprechende Vergleichswerte zu sammeln. Für Stoner war die Umstellung von zwei auf vier Räder nicht so einfach: "Ich musste alles vergessen, was ich über Motorräder weiß. Ich musste mich umstellen und lernen, wie ich dieses Auto fahren muss."

Stoner hatte in diesem Jahr der Red-Bull-Fabrik in Milton Keynes einen Besuch abgestattet und war im Formel-1-Simulator gefahren. Mit einem richtigen Tourenwagen auf einer richtigen Rennstrecke war es etwas ganz anderes. "Ich war überrascht, wie gut die Randsteine absorbiert werden. Es ist immer noch ein steifes Rennauto, aber die Bodenwellen werden gut geschluckt. Natürlich ist auch genug Kraft vorhanden."

"Wir müssen auch mit der Kraft umgehen können", spricht Stoner die starken MotoGP-Prototypen an. "Das Schwierigste war für mich, alles zu verändern, was ich über das Bremsen und die Gangwechsel kenne. Ich musste alles neu überdenken. Ich hatte nicht erwartet, dass ich in Craigs richtigem Rennauto sitzen würde. Es ist sehr speziell, wenn man ein Auto fahren darf, dass vor einigen Wochen noch Rennen gewonnen hat."

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