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Regenchaos in Australien: Kaum Fahrbetrieb & Rossi-Strafe

Während im ersten Freien Training Runden im Nassen möglich waren, herrscht am Nachmittag großes Chaos - Valentino Rossi muss um den Q2-Einzug zittern

(Motorsport-Total.com) - Der Trainingsauftakt zum Australien-Grand-Prix auf Phillip Island fiel buchstäblich ins Wasser. Teilweise starker Regen ermöglichte den 21 MotoGP-Piloten keine Runden im Trockenen. Bereits im ersten Freien Training am Freitagvormittag war der Kurs komplett nass. Zudem war es mit zwölf Grad äußerst kühl. Die Piloten wärmten sich in ihren Boxen mit Schals, Handschuhen und dicken Jacken.

Valentino Rossi

Valentino Rossi muss nach seinem Fauxpas um den Einzug ins Q2 zittern Zoom

Im ersten Freien Training sammelten alle Piloten Erfahrungen auf nasser Strecke. LCR-Pilot Cal Crutchlow setzte sich mit seiner Honda RC213V an die Spitze. Der Brite umrundete den Kurs in 1:40.957 Minuten. Im Trockenen wäre der Brite etwa zwölf Sekunden schneller gewesen.

Hinter Crutchlow fuhr Ducati-Pilot Danilo Petrucci die zweitschnellste Zeit und bestätigte, dass er ein Regenspezialist ist. Der Pramac-Pilot verlor nur eine halbe Zehntelsekunde auf Crutchlows Bestzeit. Platz drei ging an Lokalmatador Jack Miller, der exakt eine halbe Sekunde langsamer fuhr als Honda-Markenkollege Crutchlow.

Nicky Hayden auf Position neun

Marc Marquez, Nicky Hayden

Auf Q2-Kurs: Nicky Hayden beendete den ersten Arbeitstag innerhalb der Top 10 Zoom

Weltmeister Marc Marquez beendete die Vormittagssession auf Position vier und hatte 0,554 Sekunden Rückstand. Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso komplettierte die Top 5. Für HRC-Ersatzmann Nicky Hayden verlief das Kennenlernen mit der Werks-Honda erfolgreich. Der Routinier setzte sich mit 2,055 Sekunden Rückstand auf die neunte Position. Knapp dahinter landete Aprilia-Pilot Stefan Bradl, der in der kommenden Superbike-WM-Saison Haydens Teamkollege sein wird.

Enttäuschend verlief der Auftakt aus Sicht der Yamaha-Piloten. Jorge Lorenzo tat sich wie gewohnt schwer, im Nassen ein Gefühl für seine M1 und die Michelin-Regenreifen zu entwickeln. Der Spanier landete auf der 19. Position und hatte knapp fünf Sekunden Rückstand.


Fotos: MotoGP in Phillip Island, Training


Teamkollege Valentino Rossi mischte im ersten Freien Training vorne mit, doch die Rennleitung bestrafte den Italiener und strich ihm die Zeiten des schnellsten Stints. Was war passiert? Rossi ließ an seiner Yamaha den extraweichen Vorderreifen montieren und fuhr damit elf Runden. Michelin schrieb den Piloten aber vor, maximal zehn Runden mit diesem Reifen zu fahren. Nach der Korrektur des Ergebnisses rutschte Rossi bis auf die 20. Position zurück und war damit Vorletzter der Wertung.

Wird der Zeitplan angepasst?

Marc Marquez

Trainingsabbruch: Die Bedingungen waren am Nachmittag zu gefährlich Zoom

Am Nachmittag regnete es stärker. Die Verantwortlichen verschoben das zweite Training, doch der Kurs trocknete nicht ab. Die Piloten tasteten sich nach dem Beginn des zweiten Trainings vorsichtig heran und fuhren nach wenigen Runden zurück an ihre Boxen. Die Rennleitung brach die Session ab und wartete. Doch die Wetterlage besserte sich nicht und schlussendlich trafen die Verantwortlichen die Entscheidung, das zweite Freie Training komplett abzusagen. Lediglich sechs Fahrer fuhren eine gezeitete Runde. Es gelangen keine Verbesserungen.

Nun wird geprüft, wie man die verpasste Fahrzeit am Samstag nachholen kann. Aber auch für den zweiten Tag sind Regenschauer angesagt. Der ursprüngliche Zeitplan sieht vor, dass die MotoGP von 1:55 bis 2:40 Uhr ihr drittes Freies Training absolviert, das für die direkte Qualifikation für das Q2 am Nachmittag entscheidend ist.

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