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Neues Chassis beflügelt Suzuki

Mit den Plätzen drei und sechs startete Rizla-Suzuki ins Misano-Wochenende - Loris Capirossi vor seinem Rekord-Grand-Prix in Topform

(Motorsport-Total.com) - Altstar Loris Capirossi bestreitet an diesem Wochenende in seiner italienischen Heimat seinen 277. Grand Prix, mit dem er die alleinige Führung in der ewigen Rangliste der WM-Teilnahmen übernimmt. Zumindest der Auftakt in Misano ist ihm dem Anlass würdig geglückt: Der Rizla-Suzuki-Pilot belegte am ersten Tag den dritten Platz hinter den Superstars Casey Stoner und Valentino Rossi.

Loris Capirossi

Altstar Loris Capirossi fühlt sich in Misano wie ein Fisch im Wasser

"Ich bin zufrieden damit, wie es heute Nachmittag gelaufen ist, denn heute Morgen kamen wir nicht von Anfang an in Fahrt - das Motorrad lief einfach nicht gut", bilanzierte der Lokalmatador. "Dann haben wir auf das neue Chassis gewechselt und das brachte uns sofort nach vorne. Wir mussten nur sicherstellen, das bestmögliche Setup zu finden. Jetzt bin ich wirklich zufrieden damit, wie sich das entwickelt hat."#w1#

Beim neuen Chassis der GSV-R handelt es sich um einen echten Prototypen, der von Suzuki in die Waagschale geworfen wird, um die bisher eher ernüchternd verlaufene Saison doch noch zu retten. Dabei ist das Ende der Fahnenstange noch gar nicht erreicht: "Für morgen", erklärte Chris Vermeulen, der heute Sechster wurde, "haben wir weitere Änderungen des Chassissetups geplant. Das Minimalziel ist, in die ersten zwei Startreihen zu fahren."

"Das Motorrad hat aus dem Stand gut funktioniert und einige der in Brünn getesteten neuen Teile liefen auch prächtig", gab der Australier zu Protokoll. "Ich bin wirklich happy, denn wir haben heute einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben ein paar Dinge verändert, um die Reifen und den Rahmen zum Harmonieren zu bringen, aber jetzt passt alles zusammen. Gegen Ende der Session testeten wir neue Hinterreifen. Mit deren Grip und Konstant war ich sehr zufrieden."

Der Abstand zwischen den beiden Rizla-Suzukis betrug weniger als eine halbe Sekunde, was in Ordnung ist, wenn man bedenkt, dass sich Capirossi in Misano pudelwohl fühlt: "Chris ist nahe an Loris dran und Loris steht knapp davor, mit ein paar kleinen Änderungen einen Riesenschritt nach vorne zu machen. Er macht auf dieser Strecke einen sehr selbstbewussten Eindruck. Das war nicht schlecht", so Teamchef Paul Denning abschließend.

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