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Miller nach drei Stürzen an drei Tagen: "Positiv und negativ"

Pramac-Ducati-Pilot Jack Miller ging beim MotoGP-Test in Sepang an jedem der drei Testtage zu Boden, kritisiert die Michelin-Reifen und lobt seinen neuen Teamkollegen

(Motorsport-Total.com) - Der dreitägige MotoGP-Test auf dem Sepang International Circuit in Malaysia ging am Freitag mit einer Ducati-Vierfachspitze zu Ende. Weil es die schnellsten Rundenzeiten der Woche waren, schlägt sich die Ducati-Vierfachführung auch in der kombinierten Zeitenliste aller drei Testtage nieder.

Jack Miller

Jack Miller kämpfte beim Sepang-Test mit den Reifen - speziell auf Longruns Zoom

Pramac-Ducati-Pilot Jack Miller landete hinter Werkspilot Danilo Petrucci und seinem eigenen neuen Teamkollegen Francesco Bagnaia auf P3. Die Abstände an der Spitze waren gering, der Vorsprung auf die Konkurrenz recht groß, aber davon lässt sich im Ducati-Lager niemand ablenken. Auch Miller nicht, der an jedem der drei Tage einen Sturz hinlegte.

"Wir nehmen Positives und Negatives von diesem Test mit. Positiv ist, das unser Tempo richtig stark ist", so Miller, um den Bogen zu spannen: "Unser Longrun hingegen war nicht so berühmt. Ich war mit den Reifen nicht besonders glücklich. Wir hatten in etwa das Tempo, was im November das Renntempo war. Aber andere Jungs, wie Vinales, fuhren im Renntrimm konstant 1:59er-Zeiten."


Fotos: Jack Miller, MotoGP-Vorsaisontest in Sepang


Den letzten seiner drei Stürze erklärt Miller damit, dass er "auf einer Bodenwelle in Kurve 7 einfach das Vorderrad aus der Kontrolle verloren" hat. Technisch gesehen war der Australier wie auch die beiden Ducati-Werkspiloten Petrucci und Andrea Dovizioso am letzten Testtag mit der neuen Aero-Verkleidung der GP19 unterwegs. Hingegen hatte er die Drehmomentstütze, die er beim Jerez-Test fuhr, diesmal nicht im Einsatz. "Die anderen Jungs haben sie getestet, ich nicht. Ich werde sie aber beim Katar-Test wieder probieren", so Miller.

In Person von Francesco Bagnaia hat "Jackass" nun einen richtig starken Teamkollegen an seiner Seite. Der Moto2-Weltmeister von 2018 folgt im Pramac-Team auf den ins Werksteam aufgestiegenen Petrucci. Und Miller hat nicht nur aufgrund Bagnaias zweitschnellster Zeit beim Sepang-Test Respekt vor seinem neuen Kollegen: "Er wird mich die ganze Saison über fordern. So viel steht fest."

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