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  • 08.02.2019 · 07:46

Ducati stellt klar: Danilo Petrucci ist nicht nur Doviziosos Wasserträger

Neuzugang Danilo Petrucci soll 2019 um Siege kämpfen - Erbitterte Duelle wie mit Jorge Lorenzo soll Andrea Dovizioso aber nicht mehr befürchten müssen

(Motorsport-Total.com) - Nach den Querelen bei Ducati im Vorjahr soll es in der neuen Saison harmonischer zugehen. Auf den ersten Blick sind bei der 2019er-Fahrerpaarung mit Vizeweltmeister Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci die Rollen klarer verteilt als zu Jorge-Lorenzo-Zeiten. Ducati tritt 2019 deutlich geschlossener auf. Teamgeist wird in Bologna wieder groß geschrieben. Doch während Ducati-Rennleiter Luigi Dall'Igna kein Geheimnis aus der klaren Rollenverteilung macht, sieht Sportdirektor Paolo Ciabatti die Situation etwas ausgeglichener.

Danilo Petrucci

Wird Danilo Petrucci die Überraschung der MotoGP-Saison 2019? Zoom

Von Petrucci als eine Art Wasserträger möchte Ciabatti nicht sprechen. "Ich mag diesen Ausdruck nicht. Danilo ist ein Werksfahrer und bekommt alles, was er benötigt, um Rennen zu gewinnen. Das weiß er. Nun muss er nur noch für die Dauer eines Rennens die nötige Konstanz erreichen", wird Ciabatti von 'GPOne' zitiert.

"Dovizioso hat in den vergangenen drei Jahren die meisten Siege mit der Ducati eingefahren. Doch Danilo hatte mehrfach die Chance, Rennen zu gewinnen. Petrucci muss den finalen Schritt machen in Sachen Konstanz", fordert Ciabatti.


Fotos: MotoGP-Vorsaisontest in Sepang


"Niemand stellt seine Qualitäten in Frage, doch er muss konstant schnell sein. Wir wünschen uns, dass er konstant aufs Podium oder in die Top 5 fährt. Sein Ziel ist es nicht, Andrea um jeden Preis zu schlagen, wie es in der vergangenen Saison bei Lorenzo der Fall war. Dovi und Jorge sind zwei Champions. Jeder sah im anderen den größten Gegner", blickt der Ducati-Sportdirektor auf die turbulente Saison im Vorjahr zurück.

Bei den Wintertests hinterließ Petrucci bisher einen starken Eindruck. Am finalen Testtag in Sepang (Malaysia) führt Petrucci zur Testhalbzeit die Wertung an. Der Ducati-Werkspilot unterbot den bisherigen inoffiziellen Rundenrekord von Vorgänger Jorge Lorenzo aus dem Vorjahr um mehr als eine halbe Sekunde.

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