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Kann KTM 2021 MotoGP-Weltmeister werden? Das meint Miguel Oliveira

Brad Binder glaubt, dass KTM um den WM-Titel kämpfen kann - Nach der Portimao-Dominanz blickt auch Miguel Oliveira der neuen Saison relaxt entgegen

(Motorsport-Total.com) - Kann KTM in der MotoGP-Saison 2021 um den Weltmeistertitel kämpfen? Brad Binder ist überzeugt, dass prinzipiell alle Zutaten für den großen Erfolg vorhanden sind. Wie schätzt sein Teamkollege Miguel Oliveira die Chancen ein?

Miguel Oliveira

Miguel Oliveira hat im Vorjahr zwei Rennen gewonnen Zoom

"Kämpfen kann viel bedeuten", meint der Portugiese über Binders Worte. "Mir haben nur 14 Punkte auf WM-Platz drei gefehlt. Es ging sehr eng zu. Alles kann passieren, wenn es in einer Saison keinen klaren Leader gibt. Deswegen glauben viele Fahrer, dass sie um die WM kämpfen können."

Trotzdem sagt Oliveira: "Ich glaube, dass ich alles habe, um die WM in diesem Jahr zu gewinnen. Wir brauchen die Konstanz eines Champions. Das wird der Schlüssel sein, damit man am Ende mehr Punkte hat als alle anderen."

Oliveira konnte sich am längsten über einen Rennsieg freuen. Im vergangenen November dominierte er das Finale in Portimao und feierte von der Pole-Position einen souveränen Start-Ziel-Sieg. "Auch wenn die Pause drei Monate betragen hat, wäre es schön, wenn ich daran direkt anknüpfen könnte."


Fotos: MotoGP 2021: KTM präsentiert beide Teams


"Das ist aber nur ein Wunsch", hält der 26-Jährige fest. "Die Realität ist vielleicht anders. Deshalb erwarte ich nichts. Ich sehe das als Bonus. Ich bin jetzt viel relaxter, weil ich bewiesen habe, dass ich Rennen gewinnen kann. Für mich ist aber nichts garantiert.

"Ich muss in diesem Jahr weiterarbeiten, damit wir bei der Performance noch einen Schritt machen. Es ist natürlich schön, wenn man jetzt in eine neue Saison geht und weiß, dass man gewinnen kann. Unser technisches Paket kann gewinnen."

Fitness kein Vergleich zum Winter 2019/20

Insgesamt blickt Oliveira dem Saisonstart entspannt entgegen. Der Sieg in Portimao war eine klare Ansage. Andererseits ist er jetzt auch körperlich topfit. Im Winter 2019/20 musste er sich von einer Schulterverletzung inklusive Operation erholen.

"Das ist mental schon ein Unterschied", blickt er auf die Situation vor zwölf Monaten zurück. "Ich musste damals beweisen, dass ich fahren und eine hohe Performance zeigen kann. Jetzt bin ich körperlich fit und zuversichtlich."

Miguel Oliveira

Der Portugiese steht vor seiner dritten MotoGP-Saison Zoom

In diesem Winter hat Oliveira körperlich trainiert und sich auch nach neuen Möglichkeiten umgesehen, um sich zwischen zwei Rennen etwas besser zu erholen. Mit Blick auf den Kalender sieht es für ihn gut aus, denn nach den beiden Katar-Rennen ist wieder Portimao hineingerutscht.

"Es ist natürlich fantastisch, dass wir wieder in Portimao fahren werden. Ich freue mich natürlich darauf. Mein Leben hat sich in Portugal nicht wirklich verändert. Da wir jetzt Masken tragen müssen, kann ich mich in der Öffentlichkeit etwas besser verstecken", lacht Oliveira.

"Die MotoGP wird in Portugal immer populärer und ich denke, das öffnet auch vielen neuen Talenten die Türe. Wenn es so weitergeht wie jetzt, dann haben wir in fünf Jahren nur noch Spanier in der Startaufstellung. Ich unterstütze auch den Nachwuchs. Hoffentlich zahlt sich das eines Tages aus." Er hat in Portugal den Oliveira-Cup für Talente im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Leben gerufen.

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