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Brad Binder optimistisch: "KTM kann um den WM-Titel kämpfen"

Brad Binder geht davon aus, dass KTM das Motorrad über den Winter in Details verbessert hat - Er selbst ist optimistisch, weil er die MotoGP jetzt besser kennt

(Motorsport-Total.com) - Mit drei Grand-Prix-Siegen hat KTM im vergangenen Jahr den Schritt ins MotoGP-Spitzenfeld geschafft. Für die Saison 2021 zählt die österreichische Marke nicht mehr zu den vermeintlichen Außenseitern. Die Erwartungen sind hoch.

Brad Binder

Mit einer Saison Erfahrung fühlt sich der Südafrikaner bereit Zoom

"Ich glaube", sagt Brad Binder, der in Brünn für den ersten KTM-Sieg gesorgt hat, "dass wir ein extrem konkurrenzfähiges Paket haben. Das Vorjahr hat gezeigt, wie stark unser Paket war. Ich gehe davon aus, dass wir uns in dieser Saison nur verbessern können."

"Ja, ich glaube, dass wir alles haben, damit wir um den WM-Titel kämpfen können. Ich freue mich auf den Saisonstart. Wir müssen es aber Schritt für Schritt, Rennen für Rennen angehen. Warten wir ab, wie es laufen wird."

KTM durfte die RC16 weiterentwickeln und auch beim Motor etwas machen, wobei es sich insgesamt um Details handeln soll. Theoretisch könnten die Schritte größer sein als bei der Konkurrenz, aber das werden erst die Tests in Katar zeigen.

"Ich weiß nicht genau, welche Updates wir beim Motorrad haben werden", meint Binder. "Ich weiß aber, dass wir viel testen und ausprobieren können. Soweit ich aber weiß, ist die Basis sehr ähnlich zum Vorjahr."


Fotostrecke: Traum in Orange: Alle MotoGP-Bikes von KTM seit 2017

"Wir haben aber bestimmt einen kleinen Vorteil, weil nur wir etwas [beim Motor] machen durften. In der Fabrik wurde wie immer hart gearbeitet und ich bin sehr zuversichtlich, dass unser Paket stärker als im Vorjahr sein wird."

"Im Vorjahr waren wir nicht so weit weg. Ich glaube, dass wir mit kleinen Verbesserungen einen guten Fortschritt schaffen werden." Am Ende müssen es die Fahrer auf der Strecke richten. Binder und Miguel Oliveira haben bewiesen, dass sie Rennen gewinnen können.

Trotzdem waren beide nicht konstant in der Topgruppe dabei. "In vielen Rennen hatte ich die Pace, aber ich hatte auch viele Stürze", merkt Binder kritisch an. "Über den Winter habe ich daran gearbeitet, das zu verstehen und meine Schwächen zu verbessern."

"Man muss diese Phase nutzen und reflektieren. Ich habe daran gearbeitet, damit ich körperlich besser vorbereitet bin. Insgesamt bin ich relaxter, weil ich die Klasse viel besser verstehe. Jetzt habe ich mehr Erfahrung. Deshalb glaube ich, dass ich es sehr gut machen kann."

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